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Die Regelungsbefugnis des Dioezesanbischofs im Arbeitsrechtsregelungsrecht der KODA-Ordnungen und dessen richterliche Judizierbarkeit.

Die Regelungsbefugnis des Dioezesanbischofs im Arbeitsrechtsregelungsrecht der KODA-Ordnungen und dessen richterliche Judizierbarkeit.

・ISBN 978-3-339-13444-8 Brosch. EUR 88.90

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著者・編者Wadenpohl, Noel W.,
シリーズStudienreihe Arbeitsrechtliche Forschungsergebnisse
出版社(Kovac, GW)
出版年月2023.05
ページ数228 S.
言語GER
ニュース番号<702-798>

解説

Diese Abhandlung befasst sich mit den Herausforderungen der dioezesanbischoeflichen Machtkompetenzen im kirchlichen Arbeitsrecht. Konkret geht es um die Regelungsbefugnis des Dioezesanbischofs im Arbeitsrechtsregelungsrecht der Kommissionen zur Ordnung des Dioezesanen Arbeitsvertragsrechts (KODA) innerhalb des sogenannten Dritten Weges. Dabei wird zunaechst auf die verfassungsrechtlichen Vorgaben des Grundgesetzes zum Selbstbestimmungsrecht der Kirchen und die Begrifflichkeiten innerhalb des kirchlichen Arbeitsrechts eingegangen. Die Frage nach der Reichweite der Machtfuelle des Dioezesanbischofs wurzelt in der Frage nach dem allgemeinen Machtverstaendnis in der katholischen Kirche insgesamt und bildet den Schwerpunkt dieser Arbeit. Zunaechst wird diese aus kirchenrechtlicher Sicht betrachtet, ehe auf die Kompetenzen im Zusammenspiel mit den Vorgaben des GG und des weltlichen Arbeitsrechts naeher eingegangen wird. Die Herausforderungen des Austarierens der dioezesanbischoeflichen Macht innerhalb des kirchlichen Arbeitsrechts ist sowohl ein aktueller Aufhaenger und zugleich ein Klassiker im Rahmen der kirchlichen und oftmals auch weltlichen Diskussion um Reformen innerhalb der katholischen Kirche. So stehen sich im Rahmen des Dritten Weges und konkret innerhalb der Dienstgemeinschaft Dienstgeber- und Dienstnehmerseite gegenueber, die im kircheneigenen Arbeitsrechtssystem mit- und auch gegeneinander arbeiten. Der Dioezesanbischof hat innerhalb dieses Systems eine herausragende Stellung, die oftmals als Paritaetshindernis fuer die Anerkennung des Dritten Weges angesehen wird. Diese hervorgehobene Stellung ist Ausdruck des Propriums des kanonischen Rechts und findet in einer zunehmend staerker saekularisierten Arbeitswelt immer weniger Zustimmung. Ergaenzend zur Fragestellung um die dioezesanbischoefliche Macht geht der Verfasser auch der Frage nach, inwiefern die Handlungen des Dioezesanbischofs ueberpruefbar sind. Die Bearbeitung legt daher in einem weiteren Schwerpunkt den Fokus auf die Ueberpruefbarkeit dioezesanbischoeflicher Entscheidungen durch die kirchlichen Arbeitsgerichte. Dem steht dem Grunde nach ein Normenkontrollverbot entgegen, welches ebenfalls zur Diskussion gestellt wird. Abschliessend wird die Moeglichkeit richterlicher Rechtsfortbildung im kirchlichen Arbeitsrechts thematisiert.