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Energiesicherheit nach der Oelkrise

Energiesicherheit nach der Oelkrise : Die Internationale Energieagentur 1974-1985.

・ISBN 978-3-8353-5484-5 Geb. EUR 32.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-8353-8546-7

著者・編者Türk, Henning,
シリーズGeschichte der Gegenwart
出版社(Wallstein Vlg., GW)
出版年月2023.09
ページ数240 S.
言語GER
ニュース番号<701-1186 701-197>

解説

Im Spannungsfeld nationaler Interessen sollte die IEA die Energiesicherheit der westlichen Industrielaender sicherstellen. Durch die Oelkrise von 1973 avancierte die Sicherheit der Energieversorgung zu einem zentralen politischen Thema in den westlichen Industrielaendern. Um die Energiesicherheit zu erhoehen und die Politik der Oelverbraucherlaender gegenueber der OPEC zu koordinieren, gruendeten diese im November 1974 eine neue internationale Organisation: Die Internationale Energie-Agentur (IEA) mit Sitz in Paris. In der Folgezeit verhandelten die Industrielaender in der IEA Massnahmen, um die Abhaengigkeit von den arabischen Oelfoerderlaendern zu reduzieren. Henning Tuerk zeigt auf, wie die westlichen Industrielaender versuchten, gemeinsame Strategien zur Bewaeltigung der energiepolitischen Herausforderungen zu entwickeln. Im Vordergrund standen die Diversifizierung der Energietraeger und Bezugslaender sowie die Einsparung von Energie. Dabei prallten unterschiedliche nationale Erwartungen und Ziele sowie internationale Gestaltungsansprueche aufeinander, weshalb einige Vorhaben scheiterten. Mit dem Absinken des Oelpreises Mitte der 1980er Jahre geriet die IEA in eine Existenzkrise. Um diese zu ueberwinden, griff sie marktliberale Ansaetze auf und propagierte eine Liberalisierung der Energiemaerkte.