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商品詳細
Erstrittene Freiheit zwischen Kaiser und Fuerstenherrschaft : Die fruehneuzeitliche Autonomiestadt und der Fall Einbeck.
・ISBN 978-3-8353-5454-8 Geb. EUR 36.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-8353-8526-9
| 著者・編者 | Haas, Philip / Schürrer, Martin, |
|---|---|
| シリーズ | Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen |
| 出版社 | (Wallstein Vlg., GW) |
| 出版年月 | 2023.07 |
| ページ数 | 368 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <701-1135 701-1227> |
解説
Staedte zwischen Kaiser und Fuerst: Ein dritter Staedtetyp in der Fruehen Neuzeit, betrachtet am Beispiel Einbecks und des Saechsischen Staedtebundes. Lange galt die Fruehe Neuzeit in stadthistorischer Sicht als ≫Staedtetal≪ - eine Zeit mit nur wenigen Neugruendungen. Allerdings bildeten sich bestimmte Staedtetypen erst in dieser Zeit heraus. Fuer das Heilige Roemische Reich wird zwischen Reichsstaedten und Landstaedten unterschieden: Unterstanden erstere unmittelbar dem Kaiser, so waren letztere einem Landesherrn untertan. Im vordergruendig ≫reichsfernen≪ Norddeutschland existierte ein dritter Staedtetyp, den die Zeitgenossen als civitas mixta bezeichneten und fuer den die Geschichtsforschung den Begriff Autonomiestadt praegte, ohne ihn genauer zu bestimmen. Diese Autonomiestaedte waren kein Ueberbleibsel des Mittelalters, sondern etablierten sich erst im 16. Jahrhundert. Am Beispiel Einbecks und des Saechsischen Staedtebunds betrachten Philip Haas und Martin Schuerrer erstmals eingehend diesen Staedtetyp, arbeiten dessen Strukturmerkmale heraus und zeichnen Entwicklungslinien nach. Dies geschieht unter Rueckgriff auf eine Vielzahl archivalischer Quellen und unter Auswertung der gelehrten fruehneuzeitlichen Publizistik. Durch Anpassung etablierter und Nutzung innovativer politischer Werkzeuge konnten sich Autonomiestaedte bis weit in das 17. Jahrhundert behaupten.