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商品詳細
Von Wartburg zu Opel : Arbeit und Ungleichheit im Automobilwerk Eisenach 1970-1992.
・ISBN 978-3-8353-5486-9 Geb. EUR 44.00
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★★★
| 著者・編者 | Lindner-Elsner, Jessica, |
|---|---|
| シリーズ | Geschichte der Gegenwart |
| 出版社 | (Wallstein Vlg., GW) |
| 出版年月 | 2023.09 |
| ページ数 | 480 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <701-1125 701-1230> |
解説
In der Arbeitswelt der DDR bestanden markante soziale Ungleichheiten, die sich mit der Vereinigung verschaerften. Die Gesellschaft der DDR war stark ueber die Arbeit im Betrieb organisiert, die wesentlich zur ≫Vergesellschaftung≪ beitrug. Da Betriebe das soziale und materielle Leben organisierten, praegten sie auch soziale Ungleichheit, obwohl sich die DDR als egalitaere Gesellschaft verstand. Jessica Lindner-Elsner untersucht am Beispiel des VEB Automobilwerk Eisenach, das den Wartburg baute, wie sich Arbeitsbedingungen und soziale Ungleichheit wandelten. Dies zeigt sie fuer die Kernbelegschaften und vulnerable Arbeiter:innen wie etwa Strafgefangene, Menschen mit Behinderungen und Auslaender. Sie waren gegenueber Mitarbeiter:innen in Normalarbeitsverhaeltnissen benachteiligt. Deutlich wird zudem die Ungleichbehandlungen von Frauen, die aufgrund fortbestehender Rollenverteilungen weniger flexibel auf Arbeitsanforderungen regieren konnten. Die Autorin fragt, wie solche Benachteiligungen im planwirtschaftlichen System entstanden. Ebenso zeigt sie, wie sich die Muster sozialer Ungleichheit im Uebergang zur Marktwirtschaft veraenderten, als das Automobilwerk durch die Treuhandanstalt abgewickelt wurde und mit Opel in Eisenach ein neuer Hersteller uebernahm.