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商品詳細

Preussischer Neuadel

Preussischer Neuadel : Bildungsbuerger. Die in Preussen 1871-1918 nobilitierten Mediziner, Wissenschaftler und Kulturschaffenden. Ein Beitrag zur Wissenschafts-, Kultur- und Sozialgeschichte des zweiten deutschen Kaiserreichs.

・ISBN 978-3-339-13526-1 Brosch. EUR 77.80

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著者・編者Hartwein, Joerg,
シリーズStudien zur Geschichtsforschung der Neuzeit
出版社(Kovac, GW)
出版年月2023.04
ページ数174 S.
言語GER
ニュース番号<700-2595>

解説

Obwohl der deutsche und insbesondere der preussische Adel im Verlauf des 19. Jahrhunderts aufgrund umwaelzender wirtschaftlicher Veraenderungen gesamtgesellschaftlich an oekonomischer Bedeutung verloren hatte, verfuegte er nach wie vor ueber ein herausragendes symbolisches und auch politisches Kapital. Dieses hatte durch die Einigungskriege sogar noch an Bedeutung gewonnen. So erschien es vor allem fuer viele buergerliche Aufsteiger hoechst attraktiv, durch eine Nobilitierung in diesen Stand aufgenommen zu werden. Im Gegensatz zu dem vor allem in Wuerttemberg und Bayern verliehenen Personaladel war der Adel in Preussen erblich. Waehrend unter den insgesamt 857 Neunobilitierungen im untersuchten Zeitraum von 1871-1918 in Preussen die meisten Neuadligen dem Offizierskorps (ca. 50 %), den Besitzern von Ritterguetern (ca. 20 %) sowie dem hoeheren Beamtentum (ca. 17 %) entstammten, bildeten die Bildungsbuerger, hier die Mediziner und Wissenschaftler/Kulturschaffenden nur eine kleine Randgruppe im einstelligen Prozentbereich. In der hier vorliegenden Studie wird diese Gruppe aufgrund biographischer Daten und anhand der Akten des preussischen Heroldsamtes erstmals systematisch untersucht. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, lassen sich die neuadligen Mediziner in nur zwei Gruppen einteilen, die hochrangigen Militaer- (und Leib-)Aerzte sowie prominente, meist auf einem Lehrstuhl sitzende Vertreter ihres Faches, bei denen auch mehr als ein Jahrhundert nach ihrem Wirken eine medizingeschichtliche Bedeutung ausser Frage steht. Einer Nobilitierung Vorschub leisten konnte neben einer adligen Verwandtschaft vor allem die Naehe zum Thron. Bei den wenigen geadelten Wissenschaftlern und Kulturschaffenden, insgesamt handelte es sich nur um zwoelf Personen, findet sich eine solche Systematik nicht.