株式会社極東書店トップ > 商品一覧 > "Wenn man nichts will, erkennt man nichts." : Ein politisch-biographisches Gespräch mit Alex Demirovic über kritische Gesellschaftstheorie und sozialistische Strategie.
商品詳細
"Wenn man nichts will, erkennt man nichts." : Ein politisch-biographisches Gespräch mit Alex Demirovic über kritische Gesellschaftstheorie und sozialistische Strategie.
・ISBN 978-3-89691-082-0 Kart. EUR 20.00
¥5,346.- (税込) ※(※)価格はご注文時の参考価格となります。
納品価格につきましては書籍の入荷時点で確定となります。
版元の原価改定、外国為替の変動等により異なる場合がございますので、予めご了承下さい。
お気に入り
★★★
| 著者・編者 | Brand, Ulrich / Fried, B. / Sablowski, T. u. a. (Hrsg.), |
|---|---|
| 出版社 | (Westfälisches Dampfboot, GW) |
| 出版年月 | 2022.09 |
| ページ数 | 300 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <700-176 700-1863> |
解説
Alex Demirovic ist einer der wichtigsten zeitgenössischen linken Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. In diesem Band, der auf drei langen Gesprächen Ende 2021 und Anfang 2022 in Berlin basiert, zeichnet er seine theoretische und politische Sozialisation nach, die durch die Neue Linke und die kritische Gesellschaftstheorie geprägt ist. Demirovic stellt die Bedeutung von Antonio Gramsci, Theodor W. Adorno, Louis Althusser, Nicos Poulantzas und Michel Foucault für sein politisches Denken dar und reflektiert über die Bedingungen der Möglichkeit und die Widersprüche sozialistischer Praxis. Er erläutert, wie die Kindheit und Jugend in einer Arbeiterfamilie, die wechselnden politischen Konjunkturen und die institutionellen Bedingungen an den Hochschulen seit den 1970er Jahren sein Denken beeinflussten. 2004 war er Mitbegründer der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung; er engagierte sich im wissenschaftlichen Beirat von Attac und seit fast 15 Jahren intensiv in der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Auffällig ist, dass zentrale Fragen und Herausforderungen einer intervenierenden kritischen Gesellschaftstheorie im Verlauf der vergangenen 50 Jahre nichts an Aktualität eingebüßt haben. Deutlich wird auch, dass für kollektive Theorieproduktion und die Entwicklung verändernden Denkens die Möglichkeit zu kritisch-solidarischem Austausch elementar ist. Die intensiven Gespräche mit Alex Demirovic für dieses Buch fanden in eben solch einem Rahmen statt.