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商品詳細
Kulturtransfer und auswaertige Kulturpolitik : Akteure und Faktoren polnisch-deutscher Beziehungen 1949-1990.
・ISBN 978-3-447-11914-6 Brosch. EUR 32.00
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| 著者・編者 | Röttjer, Julia / Wenninger, Regina / Zajas, Pawel (Hrsg.), |
|---|---|
| シリーズ | Veröffentlichungen des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt |
| 出版社 | (O. Harrassowitz, GW) |
| 出版年月 | 2023.03 |
| ページ数 | 280 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <697-1095 697-1484> |
解説
Das Thema der auswaertigen Kulturpolitik fuehrt innerhalb der historischen Forschung ein Nischendasein. Zugespitzt formuliert interessiert sich die Politikgeschichte zu wenig fuer Kultur, die Kunst- und Kulturgeschichte zu wenig fuer Politik. Das gilt auch fuer die deutsch-polnische Beziehungsgeschichte nach 1945. Dadurch entsteht eine eklatante Forschungsluecke, denn ueber deutsch-polnische Kulturbeziehungen im 20. Jahrhundert laesst sich kaum sprechen, ohne auch die auswaertige Kulturpolitik auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs in den Blick zu nehmen. Die Beitraeger:innen zu diesem interdisziplinaeren Band fragen daher gezielt nach dem Verhaeltnis von Kultur und Politik. Wie instrumentalisiert die Politik die Kultur, wie macht sich die Kultur die Politik zunutze? Welche Diskrepanzen zwischen politischen Steuerungsversuchen einerseits und Eigendynamik kultureller Kontakte andererseits gibt es, und wie laesst sich dieses dialektische Verhaeltnis konzeptuell fassen? Gerade die politisch-moralisch so komplizierte und kulturell so fruchtbare deutsch-polnische Beziehungsgeschichte nach 1945 bietet fuer solche Fragen ein besonders ergiebiges Feld. Die Beitraege u. a. aus Literatur-, Kunst-, Musik- und Filmgeschichte beleuchten die vielfaeltigen Verflechtungen zwischen kultureller und politischer Sphaere, offizieller und inoffizieller Ebene, privatem und oeffentlichem Engagement. Dabei zeigt sich, dass die haeufig gezogene strikte Trennung zwischen einem buergerschaftlichen Engagement ?von unten“ und einer Kulturpolitik ?von oben“ in vielen Faellen nicht haltbar ist und das spannungsreiche Verhaeltnis von Kultur und Politik zu immer wieder neuen und differenzierten Analysen herausfordert.