株式会社極東書店トップ > 商品一覧 > Ökonomische Proportionswahlen : Für eine Marktwirtschaft ohne Kapitallogik.
商品詳細
Ökonomische Proportionswahlen : Für eine Marktwirtschaft ohne Kapitallogik.
・ISBN 978-3-7316-1503-3 Brosch. EUR 24.80
¥6,628.- (税込) ※(※)価格はご注文時の参考価格となります。
納品価格につきましては書籍の入荷時点で確定となります。
版元の原価改定、外国為替の変動等により異なる場合がございますので、予めご了承下さい。
お気に入り
★★★
| 著者・編者 | Jäger, Michael, |
|---|---|
| 出版社 | (Metropolis, GW) |
| 出版年月 | 2022.04 |
| ページ数 | 237 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <693-215> |
解説
Die uns vertraute repräsentative Demokratie mit der Möglichkeit, alle vier oder funf Jahre politische Parteien oder deren persönliche Repräsentanten zu wählen, hat unter anderem den Mangel, dass sie demokratische Entscheidungen uber die materiellen Infrastrukturen der Gesellschaft nicht wirklich zulässt: wie etwa die Mobilität oder die Energieversorgung oder auch wie die Organisation von Landwirtschaft und Ernährung in Zukunft aussehen soll. Die Möglichkeit zu ökonomischen Proportionswahlen wurde das ändern: Die Burgerinnen und Burger bekämen das Recht, direkt daruber zu entscheiden, wie sich kunftig die Proportionen z. B. zwischen individuellem Autoverkehr und öffentlichem Nah- und Fernverkehr gestalten sollten. Des Weiteren liefert das Buch eine Argumentation zu einer Thematik, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient, als sich bisher in den wissenschaftlichen wie politischen Debatten und Texten zeigt: zur Unterscheidung von Marktwirtschaft und Kapitalismus. Der grenzenlose Drang zur permanenten und möglichst immer rentableren Kapitalverwertung in Kombination mit sehr spezifischen Eigentumsverhältnissen und daraus resultierenden sozialen Verwerfungen resultiert mitnichten aus dem marktwirtschaftlichen Koordinationsmechanismus. Michael Jäger erläutert, inwiefern der sonst so weitsichtige Karl Marx es an diesem Punkt nicht zu wirklicher Klarheit gebracht hat. Wenn sich die Märkte von Proportionswahlen regieren ließen, so die Argumentation, ließen sich die Kriterien der Marxschen Theorie erfullen. Fur Michael Jäger wäre das nichts weniger als eine Revolution, ohne Sturm auf die Bastille oder aufs Winterpalais. Aus dem Geleitwort von Reinhard Pfriem