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商品詳細
Die Soziooekonomisierung der Antike : Aufstieg und Fall eines Forschungsansatzes zwischen Nationaloekonomie und Altertumswissenschaft.
・ISBN 978-3-7316-1518-7 Brosch. EUR 48.00
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| 著者・編者 | Strauß, Philipp, |
|---|---|
| シリーズ | Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie |
| 出版社 | (Metropolis, GW) |
| 出版年月 | 2022.10 |
| ページ数 | 250 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <693-207 693-463> |
解説
In der zweiten Haelfte des 19. Jahrhunderts, lange nach der Renaissance und waehrend die Industrialisierung ganze Gesellschaften umkrempelte, wurde ausgerechnet die Antike fuer einige Wissenschaftler noch einmal zum Schluessel fuer das Verstaendnis der Gegenwart. Denn auf der Ebene der Gesellschaftsentwicklung liessen sich ? so die Vorstellung der Historischen Schule der Nationaloekonomie ? kulturuebergreifende Regelmaessigkeiten entdecken, die auf die Existenz von im Hintergrund wirkenden Gesetzen hindeuteten. Mit der Erkenntnis einer solchen allgemeinen Gesellschaftsentwicklung, hoffte man, der gegenwaertigen Sozialpolitik die Richtung weisen und die Geschichtsschreibung revolutionieren zu koennen. Die vorliegende Studie unternimmt einen Streifzug durch die Fruehgeschichte der deutschen Gesellschaftsgeschichtsschreibung des Altertums und beginnt in einer Zeit, in der die Idee, das Verstaendnis der Vergangenheit auf die Erforschung der damals herrschenden Gesellschaftsverhaeltnisse zu stuetzen, selbst noch neu war und entsprechend faszinierende Erkenntnisse versprach. Sie untersucht den Ursprung soziooekonomischer Antikebetrachtungen im Umfeld der Historischen Schule der Nationaloekonomie und verfolgt das Herueberwachsen ihrer theoretisch-methodischen Vorstellungen in die Geschichts- und Altertumswissenschaften. Schliesslich zeichnet sie den Niedergang dieses von der Historischen Schule inspirierten Forschungsprogramms nach, der sich infolge der verschiedenen Methodenstreitigkeiten der Sozial-, Wirtschafts- und Geschichtswissenschaften unweigerlich ergab. Von der Scharnierstelle einer Wissenschaftsgeschichte der Oekonomie, der Geschichts- sowie der Altertumswissenschaft aus werden in uebergreifender Perspektive insbesondere auch die Beitraege von Robert von Poehlmann, dem eine eigene Fallstudie gewidmet ist, sowie des jungen Max Weber in eine gemeinsame Tradition mit Roscher, Hildebrand, Knies Rodbertus und Lorenz von Stein eingeordnet.