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商品詳細
Alfred Landecker : Ein deutsch-juedisches Schicksal.
・ISBN 978-3-8353-5330-5 2023 Geb. EUR 24.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-8353-8472-9
| 著者・編者 | Hofinger, Niko, |
|---|---|
| 出版社 | (Wallstein Vlg., GW) |
| ページ数 | 250 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <692-877 692-996> |
解説
Eine Reise nach Ostpreussen steht am Anfang der Geschichte. Dort hat sich um 1880 die juedische Familie Landecker am Eisenbahnknoten des Dorfes Nordenburg mit einer Speditionsfirma niedergelassen. Von den sieben Geschwistern in der Generation Alfred Landeckers bleiben alle in der Gegend, nur er geht kurz vor dem Ersten Weltkrieg ins Badische Mannheim. Nach Jahren an der Westfront arbeitet Alfred als Prokurist in einer Eisenmaschinenfabrik, lernt bald seine katholische Frau Maria Gessner kennen, Nachwuchs, Familie, Sommerfrische, buergerliches Heim. Dann stirbt Maria 1928. Die NS-Verfolgung bringt ihn und seine drei ?halbjuedischen“ Kinder in eine ausweglose Lage. Alfred Landecker wird 1942 mit dem Zug ?nach dem Osten“ deportiert und ermordet. Den Kindern Wilhelm, Gerda und Emilie wird eine hoehere Schulbildung verweigert. Deshalb nimmt Emilie 1941 eine Stellung bei der Chemiefabrik Benckiser an, von der spaeter noch viel die Rede sein wird. Nach dem Krieg bleiben der katholischen Verwandtschaft die Fragen nach der Verantwortung, der juedischen Grossfamilie der Groll auf das Moerderland und Fotoalben mit schoenen Erinnerungen an eine andere Welt. Mit einer Reise in den Kibbutz Ramot Menashe sucht der Autor nach persoenlichen Dokumenten und Antworten auf die offenen Fragen der Familiengeschichte.