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Ritterliche Taten der Gewalt

Ritterliche Taten der Gewalt : Formen und Funktionen physischer Gewalt im Selbstverstaendnis des deutschen Rittertums im ausgehenden Mittelalter.

・ISBN 978-90-04-30220-4 2022 hard EUR 129.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-90-04-52701-0

著者・編者Dörschel, Florian Tobias,
シリーズStudies in Medieval and Reformation Traditions
出版社(Brill, NE)
出版年月2022.11
ページ数380 pp.
言語GER
ニュース番号<688-1308>

解説

In Ritterliche Taten der Gewalt befasst sich Florian Doerschel mit der kriegerischen Seite des deutschen Rittertums im UEbergang vom Mittelalter zur Fruehen Neuzeit. Das Rittertum ist nicht nur von Interesse, um das Selbstverstaendnis einer mit fortschreitendem Mittelalter zunehmend kleineren Gruppe zum Ritter geschlagener Maenner zu untersuchen. UEber diese Maenner und den Ritterstand hinaus entwickelte es eine ungeheure Strahlkraft: Ritterliche Normen praegten vom Kaiser bis hin zum einfachen Buerger die mittelalterlichen Gesellschaften. Diese ritterliche Kultur drueckte sich insbesondere durch das Selbstverstaendnis aus, Krieger zu sein. Physische Gewalt diente somit nicht am Rand, sondern im Mittelpunkt sozialen, militaerischen und politischen Lebens auch der Repraesentation und der Kommunikation. Die Studie stuetzt sich in erster Linie auf Quellen biographischer und autobiographischer Natur, sogenannte 'Selbstzeugnisse'.


In Ritterliche Taten der Gewalt (Chivalrous Violence) Florian Doerschel deals with the martial side of German chivalry during the transition from the Middle Ages to the Early Modern period. Chivalry is important not only for the self-image of the social group of knighted men, whose numbers declined over the course of the Middle Ages. An extraordinary power radiated from it: chivalrous norms shaped medieval societies as a whole, from Holy Roman Emperor to burgher. This knightly culture was especially expressed in the knight's self-understanding as warrior. Consequently, physical violence stood at the centre, not periphery, of representation and communication in social, military, and political life. The study is primarily based on biographical and autobiographical sources.