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Abnormalitaet (de-)konstruiert : Die Heilpaedagogische Abteilung der Wiener Universitaets-Kinderklinik und ihre Patient*innen in der ersten Haelfte des 20. Jahrhunderts.
・ISBN 978-3-205-21541-7 Geb.
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★★★
| 著者・編者 | Friedmann, Ina, |
|---|---|
| シリーズ | Böhlaus Zeitgeschichtliche Bibliothek |
| 出版社 | (Boehlau, AU) |
| 出版年月 | 2022.06 |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <683-1078 683-62> |
解説
Die Heilpaedagogische Abteilung als Evaluierungsinstanz kindlichen Verhaltens entfaltete ihre Wirkmacht im Zusammenspiel mit den Behoerden, die sie konsultierten. Tausende Minderjaehrige wurden von 1911 bis 1949 begutachtet und waren als Folge vielfach von einschneidenden Lebensveraenderungen betroffen. Eltern, Jugendaemter, Schulen, Gerichte und Aerzt*innen wandten sich mit dem Wunsch nach Begutachtung ihrer Schuetzlinge ab 1911 regelmaessig an die neugegruendete Heilpaedagogische Abteilung. Aufenthalte von einer Woche bis zu mehreren Monaten sollten durch Beobachtung und Testungen die Einschaetzung von Verhaltensweisen und deren bestmoegliche Foerderung oder Korrektur gewaehrleisten. Diese schliesslich umzusetzen war Aufgabe der Einrichtungen und Personen, die die entlassenen Patient*innen zusammen mit einer Massnahmenempfehlung in Empfang nahmen. Gepraegt von den aerztlichen Leitungsfiguren aenderten sich in der 1. Haelfte des 20. Jahrhunderts konzeptuelle Ansaetze, jedoch nicht Funktionsweise, Aufgaben und Kooperationen der Abteilung. Sie firmierte als klinisch-wissenschaftlicher Leitstern im Wiener Fuersorgesystem.