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Hierarchien. Das Unbehagen der Geschlechter mit dem Harnack-Prinzip

Hierarchien. Das Unbehagen der Geschlechter mit dem Harnack-Prinzip : Frauen in der Max-Planck-Gesellschaft.

・ISBN 978-3-525-30205-7 Geb. EUR 85.00

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著者・編者Kolboske, Birgit,
シリーズStudien zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft
出版社(Vandenhoeck, GW)
出版年月2022.11
ページ数512 S.
言語GER
ニュース番号<678-1282 678-1671>

解説

Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG), eine der erfolgreichsten Forschungsinstitutionen weltweit, steht exemplarisch fuer das stark von Hierarchien und Abhaengigkeitsverhaeltnissen gepraegte deutsche Wissenschaftssystem. Die Studie analysiert ihren soziokulturellen und strukturellen Wandlungsprozess unter Genderaspekten in den ersten fuenfzig Jahren ihres Bestehens ? von intransparenten Wirkungszusammenhaengen informeller Netzwerke hin zu einer modernen, an Gleichstellungspolitik orientierten Forschungsinstitution. Dabei werden zwei weibliche Arbeitswelten in der Forschungsgesellschaft kultur- und wissenschaftshistorisch untersucht: die Wissenschaft, zu der lange Zeit nur sehr wenige Frauen Zugang hatten, und das ≫Vorzimmer≪, in dem die meisten Frauen gearbeitet haben. Was hat weibliche Wissenschaftskarrieren in der MPG befoerdert, was behindert und welche Rolle spielte dabei das ≫Harnack-Prinzip≪, das MPG-eigene Strukturprinzip der persoenlichkeitszentrierten Forschungsorganisation? Ein weiterer Fokus liegt auf den gleichstellungspolitischen Aushandlungsprozessen, die Ende der 1980er begannen und dazu beigetragen haben, die tradierte Geschlechterordnung der Max-Planck-Gesellschaft aufzubrechen und dort einen Kulturwandel herbeizufuehren.