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商品詳細
Colloquia Attica. III : Neuere Forschungen zu Athen im 4. Jahrhundert v. Chr.: (Dys-)Funktionen einer Demokratie.
・ISBN 978-3-515-13067-7 Brosch. EUR 60.00
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| 著者・編者 | Riess, Werner (Hrsg.), |
|---|---|
| シリーズ | Hamburger Studien zu Gesellschaften und Kulturen der Vormoderne |
| 出版社 | (F. Steiner, GW) |
| 出版年月 | 2021.08 |
| ページ数 | 288 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <677-1316> |
解説
Wie funktional reagierte Athen auf Krisen im 4. Jahrhundert v. Chr.? Modernitaetskonzepte wie ein zunehmendes Expertentum, Rationalisierung sowie Individualisierung trugen zur Stabilitaet des oekonomischen, sozialen und politischen Systems bei. Die reichsten Athener finanzierten die Flotte, aber der Durchsetzung der Interessen von Lobbygruppen waren enge Grenzen gesetzt. Positive wie negative Konsequenzen von Geruechten, denen vor allem die Eliten ausgesetzt waren, befoerderten die Funktionalitaet des Systems. Das Rechtswesen wurde mit Schutzmassnahmen gegen Ueberlastung versehen und die egalitaere Praxis von Ehrbezeugungen schuf einen gewissen Ausgleich zwischen Demokratisierung und Oligarchisierung. Aristoteles und die Redner betonen unterschiedliche Facetten der politischen Institutionen. Isokrates befuerwortet einen verantwortungsvollen "Imperialismus", der von den Bundesgenossen freiwillig anerkannt wuerde. Selbst die Philosophen, die in Distanz zur politischen Praxis stehen, ueben keine fundamentale Systemkritik. Menander oszilliert schliesslich zwischen Demokratie und Oligarchie und gestaltet somit einen gesellschaftlichen Umbauprozess im Fruehhellenismus mit, der frei von Verwerfungen blieb.