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商品詳細

Hochwasservorsorge im Römischen Reich

Hochwasservorsorge im Römischen Reich : Praktiken und Paradigmen.

・ISBN 978-3-515-13266-4 Brosch. EUR 76.00

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著者・編者Hettinger, Jasmin,
シリーズGeographica Historica
出版社(F. Steiner, GW)
出版年月2022.06
ページ数493 S.
言語GER
ニュース番号<677-1296>

解説

Gab es in der Antike ein aktives Handeln gegenuber Naturrisiken? Jasmin Hettinger widmet sich den Vorsorgepraktiken, die sich im Laufe der Zeit in unterschiedlichen Regionen des Römischen Reichs herausbildeten, um sich vor Flusshochwasser zu schutzen. Dazu untersucht sie anhand von literarischen, epigraphischen, archäologischen und geowissenschaftlichen Quellen, wie unter römischer Herrschaft Flusse verwaltet, genutzt und wasserbaulich verändert wurden. Die gängigsten Praktiken ? von Rechtsnormen uber die Ausweisung von Überschwemmungsflächen bis hin zur kunstlichen Flussregulierung ? entsprachen den heutigen Methoden der Hochwasservorsorge. Auch das Wissen uber naturliche Flutursachen war durchaus differenziert. Die eigentlichen Unterschiede zwischen dem römischen und dem heutigen Umgang mit Flusshochwasser sind im kulturellen Bereich zu verorten. Flusse waren zugleich göttliche Wesen, zu denen ein reziprokes Verhältnis gepflegt wurde: Jeder Wasserbau musste entsuhnt werden. Außerdem wurden Flusse und ihre Ufer auf vielfältige Weise genutzt, sodass die naturnahen Flusse, die beständig ihren Lauf veränderten, den Menschen ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit und Bereitschaft zur Vorsorge abverlangten.