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Alexander III. zwischen Ost und West

Alexander III. zwischen Ost und West : Indigene Traditionen und Herrschaftsinszenierung im makedonischen Weltimperium.

・ISBN 978-3-515-13283-1 Geb. EUR 86.00

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著者・編者Degen, Julian,
シリーズOriens et Occidens
出版社(F. Steiner, GW)
出版年月2022.05
ページ数489 S.
言語GER
ニュース番号<677-1286>

解説

Die Faszination an Alexander III. (dem Großen) ist nach wie vor ungebrochen, obwohl mittlerweile zahlreiche biographische Darstellungen vorliegen. Ein kaum berucksichtigter Aspekt seiner Herrschaft ist das von ihm geschaffene Imperium, das sich uber Makedonien, Griechenland und einen Großteil des Achaimenidenreichs erstreckte. Um das größte Imperium seiner Zeit zu schaffen, musste Alexander nicht nur auf dem Schlachtfeld erfolgreich sein, sondern sich gegenuber lokalen Vorstellungen von legitimer Herrschaft positionieren. Julian Degen analysiert ein vielschichtiges und heterogenes Quellencorpus, das nicht nur aus der griechisch-römischen Alexanderhistoriographie besteht, sondern auch griechische Inschriften und altorientalische Texte umfasst. Durch die Einordnung dieser bislang vernachlässigten Quellen in den größeren Kontext des Imperiumsdiskurses des ersten vorchristlichen Jahrtausends kann Degen die teilweise nur schwer verständlichen Handlungen und Praktiken Alexanders vor neuen Hintergrunden interpretieren. So betrachtet er Alexander nicht mehr als historisches "Einzelphänomen", sondern stellt seine Herrschaft in den großen Zusammenhang imperialer Herrschaft, die durch ihn wesentlich dynamisiert und transformiert wurde.