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Hitler und Polen

Hitler und Polen : Zwei Beitraege zur Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen von 1930 bis 1939. ヒトラーとポーランド-1930~39年のドイツ・ポーランド関係史への二つの論考

・ISBN 978-3-428-18393-7 2021 Brosch. EUR 29.90

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-428-58393-5

著者・編者Hertz-Eichenrode, Dieter,
シリーズZeitgeschichtliche Forschungen
出版社(Duncker, GW)
出版年月2021.12
ページ数102 S.
言語GER
ニュース番号<673-1902 673-1949>

解説

Hitler hat vor 1939 grosse Hoffnungen auf eine Zusammenarbeit mit Polen gesetzt und dafuer den polnischen Machthaber Pi?sudski sowie dessen Aussenminister Beck gewinnen wollen. Polen spielte fuer ihn eine besondere Rolle: Es sollte Deutschland den Sieg ueber Frankreich und den Gewinn von Lebensraum in Osteuropa erleichtern. Die Grundlage hierfuer bildete das deutsch-polnische Abkommen ueber Gewaltverzicht von 1934, das einer Absicht entsprach, die Pi?sudski bereits 1930 geaeussert hatte. Hitler nahm an, Polen sei bereit, sich an der Seite Deutschlands zu halten, und bemuehte sich, auch in Deutschland eine Hinwendung zu Polen zu wecken. Wie intensiv daran gearbeitet wurde, lehrt das Beispiel des binationalen Sportverkehrs ab 1933. Gleichzeitig gilt aber, dass Hitler in Polen keinen ebenbuertigen Partner, sondern einen Gehilfen sah, der sich dem deutschen Fuehrungsanspruch fuegen sollte. Obwohl er Pi?sudski persoenlich bewunderte, hielt er vom polnischen Volk wenig. Die Unsicherheit, die im deutsch-polnischen Verhaeltnis enthalten war, ist in Warschau nicht uebersehen worden, und Beck hat sich 1938 sehr bemueht, einem Konflikt mit Deutschland vorzubeugen. Das scheiterte, weil Hitlers Fuehrungsanspruch und Becks Wille, Polens Souveraenitaet zu wahren, unvereinbar waren.