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商品詳細
Reformation als Transformation? : Interdisziplinaere Zugaenge zum Transformationsparadigma als historiographischer Beschreibungskategorie. 変容としての宗教改革?
・ISBN 978-3-16-161276-3 Geb. EUR 104.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-161277-0
| 著者・編者 | Leppin, Volker / Michels, Stefan (Hrsg.), |
|---|---|
| シリーズ | Spätmittelalter, Humanismus, Reformation |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2022.01 |
| ページ数 | VIII, 285 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <673-174 673-1792> |
解説
2017 hat es deutlich gezeigt: ?Reformation“ unterliegt als historisches Phaenomen der Deutung der jeweiligen Zeitgenossen und -genossinnen. Nicht allein ereignisgeschichtlich, sondern auch methodisch hat sich die Reformationsforschung seitdem von ihrer dynamischen wie kreativen Seite gezeigt. Der inzwischen ?klassischen“ Deutung der Reformation als ?Umbruch“, als ?Zeitenwende“ mit nahezu eschatologischer Dimension stellt der folgende Band transformationstheoretische Zugaenge zu den Ereignissen der ersten Haelfte des 16. Jahrhunderts zur Seite. Dabei laesst sich beobachten, dass die Kategorie der ?Transformation“ disziplinenuebergreifend an Plausibilitaet gewinnt, je tiefer sie gedacht wird. Neben kirchenhistorischen Beitraegen versammelt dieser Band auch literatur-, kunst-, musik- wie allgemeingeschichtliche Perspektiven auf gestaltende Ereigniskonstellationen, die ?Reformation“ als multidimensionales Phaenomen den historisch Interessierten vor Augen fuehren. Die kultursoziologische Diagnose, die den Band methodisch eroeffnet, verdeutlicht zudem die Bedeutung des Transformationsbegriffs fuer eine gegenwaertige Lebensgestaltung. Wie die Beitraege zeigen koennen, ist ?Transformation“ nicht ein beliebiger Wechselbegriff fuer langsame und prozessuale Veraenderungen im geschichtlichen Ablauf, sondern ein in sich kraeftiges und dynamisches Konzept zur Gestaltung der jeweiligen Zeitgenossenschaft in einem oszillierenden Verhaeltnis zur Vergangenheit. Gerade fuer jene Verschiebungen, die am Beginn des 16. Jahrhunderts stehen, soll der Transformationsbegriff neue Deutungsmoeglichkeiten eroeffnen, die ?Reformation“ als ein historisches Geschehen mit bleibender Bedeutung in interdisziplinaerer Hinsicht erscheinen lassen.