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Die Antifa

Die Antifa : Portraet einer linksradikalen Bewegung. Von den 1920er Jahren bis heute.

・ISBN 978-3-406-76097-6 Brosch. EUR 16.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-406-76099-0

著者・編者Rohrmoser, Richard,
シリーズC. H. Beck Paperback
出版社(Beck, GW)
出版年月2022
言語GER
ニュース番号<670-2877>

解説

Die Antifa polarisiert. Fuer die einen leistet sie einen zivilgesellschaftlichen Beitrag gegen Rechtsextremismus, fuer andere stellt sie aufgrund ihrer Infragestellung des staatlichen Gewaltmonopols eine Gefaehrdung der Demokratie von links dar. Was sind die zentralen Kennzeichen dieser linksradikalen Bewegung? Die Antifa-Bewegung hat eine lange Geschichte, die bis zum Engagement italienischer Aktivist:innen gegen Diktator Benito Mussolini in den 1920er Jahren zurueckreicht. In Deutschland waren es vor allem Kommunist:innen, die zu einer breiten Einheitsfront gegen den erstarkenden Nationalsozialismus aufriefen, ohne die Machtergreifung letztlich verhindern zu koennen. Nach 1945 gruendeten sich zunaechst einige Parteien und Opferverbaende, die sich die Losung "Nie wieder Faschismus" auf die Fahne schrieben. Ende der 1970er Jahre entstanden schliesslich die ersten "autonomen Antifa-Gruppen", die ein breites Spektrum an Aktionsformen von Bildungsarbeit ueber Sachbeschaedigungen bis hin zu Gewaltattacken auf den politischen Gegner aufwiesen. Aufgrund ihrer Gewaltaffinitaet dominieren diese Gruppen bis heute das oeffentliche Bild einer im Grunde breiten Sammelbewegung aus verschiedenen linken Stroemungen, Initiativen, NGOs, Parteien, Gewerkschaften sowie Aktionsstrukturen und Politikansaetzen gegen Rechtsextremismus und Neonazismus. Richard Rohrmoser zeichnet in seinem Buch erstmals die historische Entwicklung der vielschichtigen antifaschistischen Bewegung seit ihren Anfaengen nach und skizziert das Spannungsfeld zwischen zivilgesellschaftlichem Engagement und radikaler Gewaltbereitschaft, in dem sie sich heute befindet.