株式会社極東書店トップ商品一覧Luthers Deutsch in Mittel- und Osteuropa.

商品詳細

Luthers Deutsch in Mittel- und Osteuropa.

Luthers Deutsch in Mittel- und Osteuropa.

・ISBN 978-3-447-11215-4 Geb. EUR 68.00

¥18,176.- (税込) (※)価格はご注文時の参考価格となります。
納品価格につきましては書籍の入荷時点で確定となります。
版元の原価改定、外国為替の変動等により異なる場合がございますので、予めご了承下さい。

お気に入り
著者・編者Ganslmayer, Christine / Glück, Helmut u. a. (Hrsg.),
シリーズFremdsprachen in Geschichte und Gegenwart
出版社(O. Harrassowitz, GW)
出版年月2021.12
ページ数250 S.
言語GER
ニュース番号<669-180 669-2177>

解説

Der Band versammelt die Beitraege zu einer Tagung, die im Maerz 2018 an der Landesbibliothek Coburg stattfand. Sie war eingebettet in das Forschungsprojekt ?Die Ausstrahlung der Schriften Luthers auf die Sprachen Mittel- und Osteuropas“, das von 2016 bis 2019 an der Universitaet Halle-Wittenberg unter der Leitung von Hans-Joachim Solms (Halle) und Helmut Glueck (Bamberg) durchgefuehrt wurde. Die Wahl Coburgs als Tagungsort sollte daran erinnern, dass Luther im Jahr 1530 hier den ?Sendbrief vom Dolmetschen“ niederschrieb, ein epochemachendes Dokument in der Geschichte der Uebersetzungskunst und ein Hoehepunkt humanistischer Philologie. Die Beitraege befassen sich mit der Frage, an welchen Punkten und in welchem Umfang Luthers Schriften auf die slawischen und baltischen Sprachen sowie das Estnische, das Ungarische und das Rumaenische ausstrahlten. Fuer einige dieser Sprachen steht die Reformation Wittenberger Praegung am Beginn der schriftlichen Ueberlieferung. Fuer sie sind lutherische Drucke die aeltesten Schriftzeugnisse, und entsprechend stark sind sie als Uebersetzungen vom Deutschen gepraegt. Andere Sprachen wurden in ihrer Entwicklung durch die Luther’sche Reformation spuerbar beeinflusst, wieder andere weisen keinen lutherischen Einfluss auf, aber Spuren der helvetischen Reformation. Der Einfluss von Luthers Deutsch war dort besonders stark, wo es staedtische deutschsprachige Minderheiten (Sprachinseln) gab. Die Beitraege befassen sich mit dem Estnischen, Lettischen, Litauischen, Pruzzischen, Polnischen, Sorbischen, Tschechischen, Slowenischen, Russischen und Ungarischen in ihren Bezuegen zum Deutschen im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu kommen einige germanistische Beitraege zu dieser wahrhaft transkulturellen Phase des Sprachkontakts des Deutschen mit seinen oestlichen Nachbarsprachen.