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商品詳細
Das Selbstbestimmungsrecht der Voelker im 21. Jahrhundert : Unter besonderer Beruecksichtigung des IGH-Gutachtens vom 25. Februar 2019 im Chagos-Fall.
・ISBN 978-3-339-12576-7 Brosch. EUR 96.80
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| 著者・編者 | Lins, Michael Werner / Zenleser, Julia Dorothea, |
|---|---|
| シリーズ | Völkerrecht, Europarecht, Vergleichendes Öffentliches Recht |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2021.10 |
| ページ数 | 276 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <668-899> |
解説
Das 20. Jahrhundert war gepraegt von weltweit umfassenden territorialen Veraenderungen. Das Bestreben, neue Nationalstaaten zu schaffen, fuehrte zur Zergliederung alteingesessener Reiche. Das Selbstbestimmungsrecht der Voelker war dabei eines der erfolgreichsten politischen Schlagwoerter und der ueberzeugendste Rechtfertigungsgrund fuer die Schaffung neuer Staatengebilde. Die voelkerrechtliche Diskussion ueber das Selbstbestimmungsrecht dauert auch im 21. Jahrhundert noch an. Resultierend aus den Folgen des 1. Weltkrieges fand das Selbstbestimmungsrecht 1945 mit dem Erlass der Charta der Vereinten Nationen Einlass in ein Regelwerk mit potentiell universellem Geltungscharakter. Gleichzeitig bildet es die einleitende Bestimmung der beiden Menschrechtspakte ? IPBPR und IPWSKR ? von 1966 und ist Gegenstand zahlreicher Resolutionen der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Das koloniale Selbstbestimmungsrecht bildet nur eine Facette dieses universalen Prinzips und ist spaetestens seit den 1960er Jahren allgemein als Voelkerrechtsnorm anerkannt. Dies verdeutlichte zuletzt der Internationale Gerichtshof der Vereinten Nationen in seinem Gutachten vom 25. Februar 2019 rund um die Abspaltung des Chagos-Archipels von Seiten des britischen Koenigreichs 1965. Bis heute ist der Prozess der Entkolonialisierung nicht zur Gaenze abgeschlossen. Der Umgang mit der kolonialen Vergangenheit und die Loesung postkolonialer Konflikte stehen im Zentrum dieser Analyse.