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商品詳細

Die Unterhaltspflichten im Rahmen der Sozialauswahl gemaess Paragr. 1 Abs. 3 S. 1 KSchG.

Die Unterhaltspflichten im Rahmen der Sozialauswahl gemaess Paragr. 1 Abs. 3 S. 1 KSchG.

・ISBN 978-3-339-12592-7 Brosch. EUR 88.90

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著者・編者Boeck, Björn,
シリーズStudienreihe Arbeitsrechtliche Forschungsergebnisse
出版社(Kovac, GW)
出版年月2021.10
ページ数248 S.
言語GER
ニュース番号<668-886>

解説

Sowohl den Gerichten als auch der arbeitsrechtlichen Praxis fehlt ein ?roter Faden“ fuer die praktische Handhabung der Unterhaltspflichten im Rahmen der Sozialauswahl. Aufgrund der bestehenden Unsicherheiten in Bezug auf die Ermittlung und Gewichtung der einzelnen Sozialdaten drohen die Konturen der Unterhaltspflichten als Sozialgesichtspunkt in der aktuellen Praxis im Vergleich zu den anderen sozialen Auswahlkriterien (Dauer der Betriebszugehoerigkeit, Lebensalter und Schwerbehinderung) mangels eines einheitlichen Pruefungs-massstabs nach und nach weiter zu verblassen. Der Gesetzeszweck, im Rahmen betriebsbedingter Kuendigungen eine sozial gerechtfertigte Auswahlentscheidung zu gewaehrleisten, ist aus Sicht des Autors gefaehrdet. Um eine ausgewogene Auswahlentscheidung sicherzustellen, muss jedem Auswahlkriterium im Rahmen der Sozialauswahl grundsaetzlich gleiches Gewicht zukommen koennen. Die in der Praxis zur Ermittlung der sozialen Schutzbeduerftigkeit fuer die Auswahl zwischen mehreren kuendigungsbedrohten Arbeitnehmern verbreiteten und von der Rechtsprechung gebilligten Punkteta-bellen spiegeln derzeit aber ein anderes Bild wider. Sie fuehren zu einer ueber-proportionalen Gewichtung der zeit- und altersbezogenen Auswahlkriterien. Unter Beruecksichtigung der in dieser Arbeit aufgezeigten praktischen Probleme im Umgang mit Unterhaltspflichten im Rahmen der Sozialauswahl, der Missbrauchsanfaelligkeit bei der Anwendung aktueller Punkteschemata und der Zielsetzung einer ausreichenden im Sinne einer ausgewogenen Beruecksichti-gung saemtlicher Sozialdaten, kann aus Sicht des Autors nicht laenger an der Rechtsprechung festgehalten werden, dass Arbeitgebern bei der Sozialauswahl ein nahezu uferloser Beurteilungsspielraum eingeraeumt wird, der dazu fuehrt, dass die Sozialdaten lediglich in irgendeiner Weise bei der Auswahlentscheidung Beruecksichtigung finden. Mit Hilfe einer mathematischen Betrachtung gelingt es dem Autor, die unter-schiedlichen Sozialdaten einheitlich zu bewerten und der arbeitsrechtlichen Praxis einen interessengerechten Massstab zur schematischen Ermittlung von Sozialpunkten im Rahmen der Sozialauswahl zur Verfuegung zu stellen.