株式会社極東書店トップ商品一覧Die Verantwortlichkeit der Muttergesellschaft fuer Kartellverstoesse ihrer Tochtergesellschaft im EU-Kartellrecht und US-Kartellrecht.

商品詳細

Die Verantwortlichkeit der Muttergesellschaft fuer Kartellverstoesse ihrer Tochtergesellschaft im EU-Kartellrecht und US-Kartellrecht.

Die Verantwortlichkeit der Muttergesellschaft fuer Kartellverstoesse ihrer Tochtergesellschaft im EU-Kartellrecht und US-Kartellrecht.

・ISBN 978-3-339-12574-3 Brosch. EUR 88.90

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著者・編者Karsch, David,
シリーズStudien zur Rechtswissenschaft
出版社(Kovac, GW)
出版年月2021.10
ページ数226 S.
言語GER
ニュース番号<668-883 668-922>

解説

Das Kartellrecht zaehlt zu den schaerfsten Waffen, die das Wirtschaftsrecht zu bieten hat. Das liegt in erster Linie daran, dass die Kartellbehoerden Kartellverstoesse in sehr hohem Masse bebussen. Es ist daher von grosser rechtspraktischer Bedeutung, wer fuer die Rechtsfolgen eines Kartellverstosses verantwortlich ist. Die Verantwortlichkeit der Muttergesellschaft fuer Kartellverstoesse ihrer Tochtergesellschaft im EU-Kartellrecht und US-amerikanischen Kartellrecht umfasst die bussgeldrechtliche Verantwortlichkeit der Mutter fuer Kartellverstoesse ihrer Tochter, die schadensersatzrechtliche Haftung der Mutter fuer Kartellverstoesse ihrer Tochter und die Zurechnung von Unternehmenskennzahlen von Mutter und Tochter im Rahmen der Bemessung einer Geldbusse. Im EU-Kartellrecht ist die Mutter fuer Kartellverstoesse ihrer Tochter verantwortlich, wenn beide eine wirtschaftliche Einheit und daher ein einheitliches Unternehmen im Sinne der Art. 101, 102 AEUV bilden. Alleinige Voraussetzung einer wirtschaftlichen Einheit ist, dass die Mutter ihre Tochter kontrolliert. Im US-amerikanischen Kartellrecht haftet die Muttergesellschaft fuer die strafrechtlichen Rechtsfolgen eines Kartellverstosses ihrer Tochtergesellschaft, insbesondere fuer Geldbussen (fines), nicht. Fuer die zivilrechtlichen Rechtsfolgen eines Kartellverstosses ihrer Tochtergesellschaft, insbesondere Schadensersatzansprueche, ist die Muttergesellschaft nur nach den Grundsaetzen des Haftungsdurchgriffs (Veil Piercing) verantwortlich. Der Haftungsdurchgriff wird im US-Recht sehr restriktiv zugelassen, da sich der Haftungsdurchgriff in den USA im Wesentlichen darauf beschraenkt, Unbilligkeiten, die aus der Limited Shareholder Liability resultieren, zu korrigieren. Daher begruendet die blosse Ausuebung von Kontrolle seitens der Muttergesellschaft auf deren Tochtergesellschaft keinen Haftungsdurchgriff. Das Werk vergleicht das EU-Kartellrecht und das US-Kartellrecht in Hinblick auf die bussgeldrechtliche Verantwortlichkeit und schadensersatzrechtliche Haftung der Mutter fuer Kartellverstoesse ihrer Tochter. Zu diesem Zweck werden die Voraussetzungen der Verantwortlichkeit der Mutter fuer Kartellverstoesse ihrer Tochter in beiden Rechtsordnungen anhand von zahlreichen Beispielen aus der Rechtsprechung dargestellt. Hierbei werden auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Rechtsordnungen beleuchtet. Schliesslich vergleicht das Werk die Durchsetzungsmoeglichkeiten oeffentlicher und privater Natur im EU-Kartellrecht einerseits und im US-Kartellrecht andererseits und untersucht so, ob das US-amerikanische Kartellrecht als Vorbild fuer eine Einschraenkung der Verantwortlichkeit der Muttergesellschaft im EU-Kartellrecht dienen kann.