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商品詳細
Glaeubigerschutz in der Umstrukturierung : Umwandlungsrechtliche Zulaessigkeit konzernweiter Umstrukturierungsmassnahmen im Lichte aktienrechtlicher Vermoegensbindung.
・ISBN 978-3-339-12604-7 Brosch. EUR 88.90
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★★★
| 著者・編者 | Kölsch, Lisa, |
|---|---|
| シリーズ | Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2021.11 |
| ページ数 | 198 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <668-852> |
解説
Der Glaeubigerschutz ist ein wichtiges Regelungsziel im deutschen Gesellschaftsrecht und wird bei Kapitalgesellschaften primaer durch ein rigides Regelungsregime der Kapitalaufbringung und -erhaltung sichergestellt. Die Kehrseite des Schutzes einer umfangreichen Vermoegensbindung ist die teils hinderliche Sperrigkeit bei Restrukturierungen mit Vermoegenstransfer, insbesondere im Konzerngefuege. Mit der Schaffung des Umwandlungsgesetzes im Jahre 1995 sollten solche Transaktionen erleichtert werden. Den Glaeubigern wurde hierbei keine Moeglichkeit zur Verhinderung solcher Massnahmen eingeraeumt. Gleichsam wurden glaeubigerschuetzende Institute etabliert, wie etwa die Sicherheitsleistung nach Paragr. 22 UmwG, deren Verhaeltnis zu traditionellen Glaeubigerschutzinstituten des Aktienrechts jedoch nicht ausdruecklich geregelt wurde. Das Spannungsverhaeltnis zwischen glaeubigerschuetzenden Regelungen des eher flexiblen Umwandlungsgesetzes und den eher rigiden Vorgaben der aktienrechtlichen Vermoegensbindung nach Paragr. 57 AktG ist bislang noch nicht hinreichend geklaert. Besonders evident wird dies am Beispiel der Vermoegensuebertragung, welche ein spezielles Risiko fuer Glaeubiger darstellen kann. Insbesondere die Transferierung eines Schuldenueberhangs kann ein geeignetes Mittel sein, mit dem sich opportunistisch motivierte Aktionaere einen einseitigen Vorteil zulasten der Glaeubiger verschaffen koennen. Diese Studie thematisiert daher die rechtliche Beurteilung der Verschiebung von Vermoegenswerten mittels der vom Gesetzgeber offerierten Umstrukturierungsmoeglichkeiten nach dem Umwandlungsgesetz und erlaubt eine Abgrenzung der Anwendungsbereiche der prima facie konkurrierenden Glaeubigerschutzinstitute von Umwandlungsgesetz und Aktiengesetz