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商品詳細
Die Verbraucherfaehigkeit von rechtsfaehigen Personenmehrheiten am Beispiel der BGB-Gesellschaft.
・ISBN 978-3-339-12624-5 Brosch. EUR 88.90
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| 著者・編者 | Alexander, Tobias Peter, |
|---|---|
| シリーズ | Schriften zum Verbraucherrecht |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2021.10 |
| ページ数 | 206 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <668-832> |
解説
Gemaess Paragr. 13 BGB wird jede natuerliche Person als Verbraucher angesehen, die zu privaten Zwecken rechtsgeschaeftlich taetig wird. Handeln mehrere natuerliche Personen gemeinsam zu solchen Zwecken, werden die einzelnen Personen ebenfalls als Verbraucher im Sinne des Paragr. 13 BGB angesehen. An dieser Rechtslage soll sich selbst dann nicht aendern, wenn zwischen den jeweiligen Personen eine besondere rechtliche Beziehung besteht, etwa in Form einer Bruchteils-, einer Gueter- oder einer Erbengemeinschaft. Wird eine privat ausgerichtete Personenmehrheit hingegen von einer Rechtsform erfasst, die ihrerseits ueber eine eigenstaendige Rechtsfaehigkeit verfuegt, beginnt gleichwohl eine ganz grundsaetzliche Debatte darueber, ob derartige Rechtssubjekte ueberhaupt als Verbraucher im Sinne des Paragr. 13 BGB in Betracht kommen koennen. Im geltenden Recht betrifft dies speziell die Aussen-Gesellschaft und die Wohnungseigentuemergemeinschaft. Das besonders Bemerkenswerte daran besteht vor allem darin, dass sich die Rechtsfaehigkeit dieser Personenmehrheiten erst infolge hoechstrichterlicher Rechtsfortbildung entwickelt hat, ohne dass sich dadurch die im Einzelfall zugrunde liegenden Lebenssachverhalte veraendert haben. Im Mittelpunkt dieser Analyse steht deshalb die Frage, inwiefern sich die ueberindividuelle Rechtsfaehigkeit eines Personenzusammenschlusses auf dessen Verbraucherfaehigkeit auswirken kann. Dieser Frage wird ueberwiegend am Beispiel der BGB-Gesellschaft nachgegangen. Neben ihrer rechtsgeschichtlichen Entwicklung zu einem eigenstaendigen Rechtssubjekt wird ausserdem das europaeische Verbraucherrecht im Hinblick auf valide Abgrenzungs- bzw. Zuordnungskriterien untersucht.