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商品詳細
Rechtsgeschaeftliches Handeln autonomer, intelligenter Systeme.
・ISBN 978-3-339-12590-3 Brosch. EUR 98.80
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★★★
| 著者・編者 | Busse, Franziska, |
|---|---|
| シリーズ | Studien zur Rechtswissenschaft |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2021.12 |
| ページ数 | 284 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <668-626 668-649> |
解説
Themen wie kuenstliche Intelligenz, Robotik und Smart Devices sind heute in aller Munde. Die Diskussion geht auch an der Rechtswissenschaft nicht vorbei. In der heutigen schnelllebigen Gesellschaft waechst das Beduerfnis, aufwendige Aufgaben an einen kompetenten Vertreter zu delegieren. Dabei moechte man sich die Vorteile neuartiger Software zunutze machen. Autonome und intelligente Techniksysteme ? elektronische Softwareagenten - sollen zukuenftig nicht nur die Erledigung von Alltagsgeschaeften vereinfachen oder ganz uebernehmen, sondern auch schwierige und wirtschaftlich aeusserst bedeutsame Geschaefte durchfuehren. Die hier zugrunde gelegten Systeme sollen in ihren Faehigkeiten weit ueber die bisher bekannten und genutzten Programme hinausgehen und insbesondere durch die Moeglichkeit zu maschinellem Lernen ein bisher nicht gekanntes Mass an Eigenstaendigkeit entwickeln. Es stellt sich die Frage, ob das Agieren solcher weit fortgeschrittener Softwareagenten im Rechtsverkehr nach der aktuellen Rechtslage adaequat abgedeckt ist. Die Autorin untersucht, ob eine Beibehaltung der derzeitigen Praxis zur Zurechnung softwarebasierter Willenserklaerungen ohne dogmatische Brueche, Interessenkonflikte und Rechtsunsicherheit moeglich ist und entwirft ein Modell, bei dem die Stellvertretung als bereits gesetzlich geregeltes Zurechnungskonzept fuer solche Erklaerungen nutzbar gemacht wird. Dabei wird nicht auf die ? in der Literatur heiss diskutierte - Zuerkennung einer Rechtsfaehigkeit fuer Softwareagenten zurueckgegriffen, sondern eine isolierte Loesungsstrategie gewaehlt. Darauf basierend zeigt die Autorin auf, wo eine Uebertragung der Stellvertretungsregeln kaum Probleme bereitet und wo dogmatische Brueche aufgeloest werden muessen und koennen. Das Ergebnis bildet ein Gesetzesentwurf, der die zuvor aufgeworfenen Probleme loest und ein fuer die Praxis anwendbares Regelungskonzept in Anlehnung an das bestehende Stellvertretungsrecht bieten soll. Damit geht die Autorin ueber die bisher in der Literatur diskutierten Ansaetze hinaus und beschaeftigt sich in besonderer Tiefe mit dem Gedankenexperiment ?elektronische Stellvertretung“.