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Sein und Nichts

Sein und Nichts : Das urspruengliche Thema der Philosophie.

・ISBN 978-3-16-161090-5 Ln. EUR 129.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-161132-2

著者・編者Puntel, Lorenz B.,
シリーズPhilosophische Untersuchungen
出版社(Mohr, GW)
出版年月2022.03
ページ数700 S.
言語GER
ニュース番号<665-90>

解説

Mit dem vorliegenden Werk schliesst Lorenz B. Puntel seine Seinstrilogie ab; die beiden vorherigen Baende sind unter dem Titel Struktur und Sein (2006) und Sein und Gott (2010) erschienen. Der neue Band fuehrt das in den anderen Baenden nur inchoativ formulierte gesamtsystematische philosophische Programm aus. Lorenz B. Puntel betrachtet das Thema Sein und Nichts als das urspruengliche Thema der Philosophie und stellt darueber eine umfassende Theorie auf. Diese Theorie nennt er Seinstheorie ; sie besteht aus den beiden Subtheorien: Ontologie als Theorie (des Seins) der Seienden und Einailogie als Theorie des Seins selbst oder als solchen. Ausgangspunkt ist die von Heidegger eingefuehrte "ontologische Differenz", die Unterscheidung von Sein und Seienden. In eingehenden, auf den einschlaegigen Originaltexten der wichtigsten Philosophen basierenden Ausfuehrungen wird der Nachweis gefuehrt, dass der in der Philosophiegeschichte feststellbare Grundmangel in der haeufigen totalen und in sehr wenigen Faellen partiellen Ignorierung der grossen Seinsfrage besteht; nirgends wird diese in adaequater Weise thematisiert. In Teil II arbeitet der Autor die Grundzuege sowohl der allgemeinen Ontologie als auch der Einailogie heraus. Zwei grundlegende Thesen werden bewiesen: die Moeglichkeit des relativen Nichts, d. h. des Verschwindens aller Seienden auf der Basis ihrer Kontingenz, und die Unmoeglichkeit des absoluten Nichts, d. h. des Verschwindens des Seins selbst auf der Basis seines notwendigen Status. Gezeigt wird schliesslich, dass dem Sein selbst eine geistige Verfasstheit innewohnt, die aus Intelligenz/Denken, Wille und Freiheit besteht, womit die Moeglichkeit eroeffnet wird, dass das notwendige geistig verfasste und damit freie Sein sich weiter offenbaren kann. Dem nachzugehen, setzt aber eine grundlegende methodische und thematische Zaesur voraus.