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商品詳細

Die Erklaerung des Insolvenzverwalters nach Paragr. 35 Abs. 2 InsO.

Die Erklaerung des Insolvenzverwalters nach Paragr. 35 Abs. 2 InsO.

・ISBN 978-3-339-12354-1 Brosch. EUR 96.80

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著者・編者Kutscher, Philipp,
シリーズStudien zur Rechtswissenschaft
出版社(Kovac, GW)
出版年月2021.07
ページ数272 S.
言語GER
ニュース番号<664-2053>

解説

Mit der Aufnahme oder Fortfuehrung einer selbststaendigen Taetigkeit durch den Schuldner im Insolvenzverfahren gehen vielfaeltige Probleme einher, welche die Literatur und Rechtsprechung bereits seit geraumer Zeit beschaeftigen. Der Insolvenzverwalter kann Fortfuehrung und Aufnahme der beruflichen Taetigkeit des selbststaendig Taetigen aus verfassungsrechtlichen Gruenden (Art. 12 GG) weder fordern noch verhindern. Die Arbeitskraft des Schuldners unterliegt selbst nicht dem Insolvenzbeschlag und ist damit der Verfuegungsgewalt des Insolvenzverwalters entzogen. Mit dem Gesetz zur Vereinfachung des Insolvenzverfahrens hat der Gesetzgeber sich dieser Problematik angenommen und mit den neu eingefuegten Absaetzen des Paragr. 35 InsO spezielle Regelungen fuer selbststaendig taetige Insolvenzschuldner eingefuegt. Dreh- und Angelpunkt der Neuregulierung ist die vom Insolvenzverwalter abzugebende Negativ- bzw. Positiverklaerung. Blickt man auf den vielfaeltigen Diskurs im Dunstkreis der Gesetzesaenderung, darf man daran zweifeln, ob der Gesetzgeber mit der Neuregulierung das im Kern bezweckte Ziel der Schaffung von Rechtssicherheit erreicht hat oder vielmehr das Gegenteil. In Literatur und Rechtsprechung sind weiterhin zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit der selbststaendigen Taetigkeit im Insolvenzverfahren hoechst umstritten. Bereits die Kernfrage der Reichweite der Positiv- wie der Negativerklaerung wird uneinheitlich beantwortet. Vor diesem Hintergrund will der Autor die bisherige Diskussion im Zusammenhang mit der Gesetzesaenderung aufgreifen, Problemfelder aufzeigen und Loesungsmoeglichkeiten herausarbeiten.