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商品詳細
Judikatives Unrecht in der Zivilgerichtsbarkeit - Ursachen und Rechtsschutz : Eine rechtssoziologische Evaluationsstudie zur Feststellung der Effektivitaet des Rechtsschutzes bei hinreichendem Tatverdacht der Rechtsbeugung. 2., aktual. Aufl.
・ISBN 978-3-428-18318-0 Brosch. EUR 69.90
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-428-58318-8
| 著者・編者 | Schulz-Arenstorff, Achim, |
|---|---|
| シリーズ | Schriftenreihe zur Rechtssoziologie und Rechtstatsachenforschung |
| 出版社 | (Duncker, GW) |
| 出版年月 | 2021 |
| ページ数 | 248 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <663-L1192 663-L1569> |
解説
Gegenstand dieser Evaluationsstudie ist die Rechtswirklichkeit der richterlichen Entscheidungsfindung in ihrer Fehleranfaelligkeit aus rechtssoziologischer Sicht. Sie ist gerichtet auf die Feststellung der Effektivitaet des Rechtsschutzes, den die ausserordentlichen Rechtsbehelfe der ZPO und StPO den Prozessparteien zur Abwehr judikativen Unrechts in letztinstanzlichen Zivilurteilen bieten. Dabei unternimmt es der Autor, im Wege der Gesetzesevaluation die These zu verifizieren, dass die Ziele, die der Gesetzgeber bei der Implementierung der Verfahrensnormen zu diesen Rechtsbehelfen verfolgte, infolge nicht zweckentsprechender Anwendung sowie mangels Akzeptanz seitens der Richterschaft letztlich verfehlt wurden. Beobachtet und beschrieben werden in Anwendung der sozialwissenschaftlichen Methoden insbesondere die Vorgaenge bei der instanzinternen Selbstkontrolle der Richter nach Paragr. 321a ZPO im Falle des Vorwurfs entscheidungserheblicher Gehoersverletzung, das staatsanwaltliche Entscheidungsverhalten nach Eingang von Strafanzeigen gegen Richter wegen des Verdachts der Rechtsbeugung sowie die Reaktion der Oberlandesgerichte auf den danach meist noetigen Klageerzwingungsantrag nach Paragr. 172 II 1 StPO. Als Ergebnis der Studie wird ein Vorschlag zur Reform der Strafvorschrift des Paragr. 339 StGB unterbreitet und die Einfuehrung eines Qualitaetsbeauftragten angeregt.