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商品詳細
Kaiser Justinian und das Erbe des Konzils von Chalkedon. ユスティニアヌス帝とカルケドン公会議の遺産
・ISBN 978-3-515-08842-8 Brosch. EUR 58.00
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| 著者・編者 | Grazianskij, Michail, |
|---|---|
| シリーズ | Altertumswissenschaftliches Kolloquium |
| 出版社 | (F. Steiner, GW) |
| 出版年月 | 2021.03 |
| ページ数 | 317 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <662-L4117 662-P6738> |
解説
In Chalkedon am Bosporos trat im Jahre 451 das 4. Ökumenische Konzil zusammen. Ein zentraler Lehrsatz des Konzils, dass in der Person Christi die göttliche und die menschliche Natur 'unvermischt' und 'unzertrennlich' vereinigt seien, bedeutete die endgültige Verurteilung der monophysitischen Lehre. Seitdem war die Bevölkerung des Imperium Romanum in Anhänger und in Gegner des Konzils von Chalkedon gespalten ? die sogenannten Antichalkedonier, welche die größte religiöse Gruppierung im oströmischen Reich des 5.?6. Jahrhunderts ausmachten. Für Kaiser Justinian, wie für manchen seiner Vorgänger auf dem Kaiserthron von Konstantinopel, war daher ein wichtiges Anliegen seiner Kirchenpolitik, die religiöse Spaltung des Reiches durch theologische Vermittlung zu überwinden. Michail Grazianskij analysiert die Kirchenpolitik Ostroms zwischen den Jahren 451 und 571 mit Schwerpunkt auf der Regierungszeit Justinians (527?565). Dabei untersucht er die Maßnahmen des Kaisers auf Grundlage aller relevanten Quellen und bewertet sie auf ihre Ziele hin. Die Rolle des Kaisers, die Grundlagen und Eigenart seiner Politik und ihr Einfluss auf die spätere Entwicklung im Imperium Romanum werden von Grazianskij genau beschrieben und unter kritischer Aufnahme der vorgängigen Forschung gedeutet.