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商品詳細
Die ausservoelkerrechtliche Rechtssubjektivitaet indigener Gemeinschaften : Ihr koloniales Schicksal und Potential zur Bewaeltigung postkolonialer Konflikte.
・ISBN 978-3-339-12186-8 Brosch. EUR 88.90
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★★★
| 著者・編者 | Haas, Andreas, |
|---|---|
| シリーズ | Studien zum Völker- und Europarecht |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2021.02 |
| ページ数 | 228 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <662-L1933 662-P3244> |
解説
Die Gebiete der heutigen Staaten Afrikas waren im 19. Jahrhundert Ziel des von den europaeischen Maechten vorangetriebenen Kolonialismus. Erst 1960 erlangten die meisten afrikanischen Staaten Unabhaengigkeit. Doch selbst nach der Dekolonisation zeitigen die Folgen des Kolonialismus ihre Wirkung. Mit der Dekolonisation uebernahmen die afrikanischen Staaten das europaeische Staatenmodell und die heutige Voelkerrechtsordnung, die in ihrem Ursprung ebenfalls europaeisch ist. Eine Ueberfuehrung praekolonialer Herrschaftsstrukturen oder Rechtsordnungen der indigenen Gemeinschaften in die postkoloniale Unabhaengigkeit der afrikanischen Staaten war unmoeglich. Eine Folge dessen sind Legitimitaetsdefizite. Diese Legitimitaetsdefizite sind ein Grund fuer innere Spannungen, politische Unruhen und konfliktreiche Fragmentierungsbestrebungen, mit denen zahlreiche afrikanische Staaten konfrontiert sind. Der Autor geht der Frage nach, ob Elemente einer praekolonialen ausservoelkerrechtlichen Rechtssubjektivitaet indigener Gemeinschaften bei der Bewaeltigung der Legitimitaetsdefizite beitragen koennen. Dazu weist er im ersten Teil der Untersuchung die Existenz einer praekolonialen ausservoelkerrechtlichen Rechtssubjektivitaet und damit einhergehender inter gemeinschaftlicher Rechtsordnungen der indigener Gemeinschaften Afrikas nach. Der Hauptteil der Studie eroertert die Auswirkungen des Frueh- und Hochkolonialismus auf die praekoloniale ausservoelkerrechtliche Rechtssubjektivitaet indigener Gemeinschaften. Kern der Untersuchung sind die rechtlichen Beziehungen zwischen den Rechtsordnungen der indigenen Gemeinschaften und der Rechtsordnung der Kolonialmaechte waehrend des Kolonialismus. Neben der Staatenpraxis der europaeischen Maechte beleuchtet die Arbeit dazu die Auswirkungen der zahlreichen Abkommen zwischen den Kolonialmaechten und den indigenen Gemeinschaften sowie die Folgen der Kolonialverwaltung. Im abschliessenden Teil kehrt der Autor unter Beruecksichtigung der zuvor gewonnenen Erkenntnisse zur Ausgangsfrage zurueck und zeigt anhand zweier Beispiele auf staatlicher Ebene Moeglichkeiten zur Bewaeltigung postkolonialer Legitimitaetsdefizite auf.