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商品詳細

Das Kostenerstattungsverfahren gemaess Paragr. 13 Abs. 3 SGB V fuer die ambulante Psychotherapie im System der gesetzlichen Krankenversicherung.

Das Kostenerstattungsverfahren gemaess Paragr. 13 Abs. 3 SGB V fuer die ambulante Psychotherapie im System der gesetzlichen Krankenversicherung.

・ISBN 978-3-339-12264-3 Brosch. EUR 66.80

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著者・編者Trautmann, Maren,
シリーズMedizinrecht in Forschung und Praxis
出版社(Kovac, GW)
出版年月2021.05
ページ数122 S.
言語GER
ニュース番号<662-L1501 662-L1918>

解説

Die Anzahl psychischer Erkrankungen nimmt in Deutschland stetig zu. Dabei herrscht in der Bundesrepublik Deutschland seit geraumer Zeit eine Unterversorgung an vertragsaerztlichen Psychotherapeuten. Psychotherapeutische Praxen mit Kassenzulassung sind ueberfuellt und haben oftmals eine Wartezeit von bis zu sechs Monaten. Besteht fuer eine vertragsaerztliche Leistung ein solches Versorgungsdefizit, hat der Versicherte die Moeglichkeit das sogenannte Kostenerstattungsverfahren nach Paragr. 13 Abs. 3 SGB V in Anspruch zu nehmen. Dieses Verfahren hat im Bereich der ambulanten Psychotherapie an Relevanz gefunden. Nach Paragr. 13 Abs. 3 S. 1 SGB V hat die Krankenkasse dem Versicherten solche Kosten zu erstatten, die dem Versicherten dadurch entstanden sind, dass die Krankenkasse eine unaufschiebbare Leistung nicht rechtzeitig erbringen konnte oder eine Leistung zu Unrecht abgelehnt hat. Danach beschreibt Paragr. 13 Abs. 3 S. 1 SGB V das sogenannte Systemversagen. Allerdings weisen die gesetzlichen Krankenkassen regelmaessig ordnungsgemaess gestellte Antraege auf Kostenuebernahme fuer die psychotherapeutischen Behandlungen im Kostenerstattungsverfahren ab. Auch in den seltenen Faellen einer Kostenzusage durch die Krankenkassen, wird diese meist auf den EBM-Satz oder auf den einfachen GOAe-Gebuehrensatz beschraenkt. Mit der Einfuehrung der geaenderten Fassung der Psychotherapie-Richtlinie zum 1. April 2017 hat sich die angespannte Situation im Rahmen des Antragsverfahrens nochmals verstaerkt. Diese Abhandlung beschaeftigt sich mit dem Kostenerstattungsverfahren fuer ambulante Psychotherapie und dessen Umsetzung im GKV-Leistungssystem. Neben einer Auseinandersetzung mit den praxisspezifischen Anspruchsvoraussetzungen im Bereich der Psychotherapie und dem Konstrukt des Systemversagens, wird untersucht, welchen Ursprung das Versorgungsdefizit hat und welche Rolle der Gemeinsame Bundesausschuss dabei spielt. Ferner wird ermittelt, in wieweit das Kostenerstattungsverfahren fuer die Sicherstellung der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung von Bedeutung ist. Schliesslich bietet diese Studie einen Reformvorschlag, welcher zur Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung fuehren koennte.