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Housing Deprivation and Tenure Preference in European Housing Policies.

Housing Deprivation and Tenure Preference in European Housing Policies.

・ISBN 978-3-339-11904-9 paper EUR 88.90

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著者・編者Dinse, Jason,
シリーズStudienreihe Wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse
出版社(Kovac, GW)
出版年月2020.11
ページ数200 S.
言語ENG
ニュース番号<661-L3534 661-P5590>

解説

Im Zentrum der Wohnungsforschung steht die Wohnung. Eine Wohnung ist mehr als nur ein Gebaeude, es ist der primaere Ort, an dem das Leben stattfindet. Daher ist es wichtig, dass eine Wohnung ein Qualitaetsniveau bietet, das ein humanes Wohngefuehl ermoeglicht. Seit ueber einem Jahrhundert greifen die Regierungen in die Bereitstellung und den Erwerb von Wohnraum ein, und das Wohneigentum hat in den meisten europaeischen Wohnungssystemen in der Wohnungspolitik im Allgemeinen eine groessere Aufmerksamkeit erhalten. In der Zwischenzeit hat das Problem der schlechten Lebensbedingungen bei der Entwicklung von Systemen zur Subventionierung und Besteuerung von Wohnraum relativ wenig Beachtung gefunden. Waehrend die Foerderung des Wohneigentums nach wie vor hauptsaechlich durch Subventions- und Steuerinstrumente betrieben wird, von grosser Bedeutung ist die Bereitstellung qualitativ hochwertiger Lebensbedingungen fuer alle Menschen, unabhaengig davon, ob man Mieter oder Eigentuemer ist. Housing Deprivation and Tenure Preference in European Housing Policies beruecksichtigt die Trennung zwischen der Wohnungspolitik der Regierungen und den tatsaechlichen Lebensbedingungen von Haushalten, die unter Bedingungen schlechter Qualitaet leben. Informationen aus dem Forschungsprojekt Tenancy Law and Housing Policy in Multi-level Europe (TENLAW) werden mit Daten des statistischen Amtes der Europaeischen Union (Eurostat) kombiniert, um Zusammenhaenge zwischen der Wohnungspolitik zugunsten des Wohneigentums und dem Auftreten von schlechte Lebensbedingungen zu untersuchen. Nach einem Ueberblick ueber die historische Entwicklung der Wohnungspolitik werden wohnungspolitische Instrumente und Probleme im Wohnungsbau zusammengefasst. Um die These einer Korrelation zwischen der Praeferenz fuer Wohneigentum und dem Mangel an Wohnqualitaet zu testen, wird eine Typologie vorgestellt, wobei die Laender anhand ihrer Praeferenzstaerke fuer die Foerderung des Wohneigentums in Praeferenztypen eingeteilt werden koennen. Der Vergleich der Wohnqualitaetsentzugsraten bei diesen Praeferenztypen fuehrt schliesslich zu Schlussfolgerungen ueber Zusammenhaenge zwischen der Praeferenz in der Wohnungspolitik eines Landes zugunsten des Wohneigentums und dem Auftreten von Wohnqualitaetsentzug.