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商品詳細
Lukacs' Ontologie des gesellschaftlichen Wandels : Von einer mythologischen Ontologie des absoluten Geistes zu einer Ontologie des gesellschaftlichen Seins.
・ISBN 978-3-339-12006-9 Brosch. EUR 98.80
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★★★
| 著者・編者 | Romeiro Hermeto, João, |
|---|---|
| シリーズ | BOETHIANA - Forschungsergebnisse zur Philosophie |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2020.11 |
| ページ数 | 280 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <661-L164 661-P286> |
解説
Durch die Untersuchung des kaum bekannten Lukacsschen Werkes Zur Ontologie des gesellschaftlichen Seins offenbart sich ein voellig neuer Autor, als jener der frueheren Schriften, allen voran Geschichte und Klassenbewusstsein. Es treten sowohl eine wesentlich verschiedene Philosophie als auch ein ent-manichaeischer, vielfaeltiger historischer Materialismus zu Tage. Lukacs‘ Zur Ontologie des gesellschaftlichen Seins, das sein letztes und wichtigstes, jedoch zugleich unbekanntestes Werk darstellt, enthuellt das Vermoegen beziehungsweise die Moeglichkeit zur Umwaelzung der mystischen frueh-Lukacsschen und der mechanischen Marxistischen Lehren. Dadurch werden neue Wege eroeffnet, um Gesellschaftskritik in ihren Dogmen zu erschuettern, besonders die des frueheren, beruehmten Lukacs selbst. Die Auseinandersetzung mit dem spaeten Lukacs ist deswegen nicht nur hoechst aktuell, um den Ungarischen Philosophen aus dem Schlummer seines beruehmten vulgaeren Materialismus zu wecken, sondern auch um den Marxismus selbst umzuformulieren und auf die Fuesse zu stellen. Das korrekte Begreifen des kausal-teleologischen Verhaeltnisses der Ontologie des Gesellschaftlichen Seins verbannt die Kategorie des mystischen Proletariers und daher ebenso jedes binaere Verstaendnis des Klassenkampfes. Dadurch gewinnt die Kategorie des Klassenkampfs eine neue Qualitaet, indem die vielfaeltige Dynamik des gesellschaftlichen Seins im Zentrum der Debatte immanent steht. Weder irgendeine Form eines Schicksals noch irgendeine selbstbewegende Form der Emanzipation und umso weniger eine vollkommene bewusste Setzung koennen das Prinzip des gesellschaftlichen Wandels darstellen. Im Gegenteil: Das aktive menschliche Handeln muss sich immer durch die Konfrontation mit dem Reellen umwandeln und an die wirklich menschlichen und natuerlichen Bedingungen erneuert anpassen, um so einen kritischen Weg zu einer emanzipierten ethischen Praxis zu ermoeglichen.