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商品詳細
Urspruenge der richterlichen Normenkontrolle im Verfassungsrecht der Vereinigten Staaten, 1761-1803.
・ISBN 978-3-16-155078-2 Brosch. EUR 109.00
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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-156032-3
| 著者・編者 | Lübben, Lukas Wolfgang, |
|---|---|
| シリーズ | Studien und Beiträge zum Öffentlichen Recht |
| 出版社 | (Mohr, GW) |
| 出版年月 | 2021.04 |
| ページ数 | 530 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <661-L1651 661-L1706> |
解説
Verfassungsrecht beansprucht Geltung. Das wurde der amerikanischen Gruendergeneration, die in Abkehr vom ueberkommenen britischen Modell nunmehr auf geschriebene Verfassungen setzte, schlagartig klar. Ob der normative Ordnungsanspruch der Verfassung allerdings von den Gerichten durchzusetzen sei, darueber herrschte zunaechst Unklarheit. Lukas Wolfgang Luebben rekonstruiert die zu jener Zeit um die funktionell-rechtlichen Konsequenzen der Positivierung des Verfassungsrechts gefuehrte Theoriedebatte. Anschliessend untersucht er die Entwicklung der Normenkontrolle in der US-amerikanischen gerichtlichen Praxis bis zur wegweisenden Entscheidung des U.S. Supreme Court in der Sache Marbury v. Madison aus dem Jahr 1803. Mit Blick auf die Deutungsoffenheit des Verfassungsrechts schlussfolgert der Autor, dass die amerikanischen Gruender im Gegensatz zu heutigen Praktikern und Wissenschaftlern in sehr viel hoeherem Masse bereit waren, die normative Ungewissheit des Konstitutionellen als Gegebenheit zu akzeptieren.