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商品詳細
Zwischen Weltanschauung und Wissenschaft : Staats- und verwaltungsrechtliche Promotionen an der Berliner Fakultaet von 1933 bis 1945 bei Reinhard Hoehn, Carl Schmitt und Hans Peters.
・ISBN 978-3-339-11606-2 Brosch. EUR 149.80
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| 著者・編者 | Aßmann, Jaron, |
|---|---|
| シリーズ | Rechtsgeschichtliche Studien |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2020.11 |
| ページ数 | 762 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <661-L1524 661-L1627> |
解説
Unmittelbar nach der Machtergreifung geriet das Oeffentliche Recht 1933 unter immensen Anpassungsdruck. Im Staats- und Verwaltungsrecht blieb in den folgenden Jahren kaum ein Stein auf dem anderen. Bis 1945 rueckten Fuehrertum und Volksgemeinschaft ins Zentrum der zunehmend weltanschaulich gepraegten Forschungsbemuehungen. An der Berliner Juristischen Fakultaet betreuten in dieser Zeit sehr gegensaetzliche Professoren die staats- und verwaltungsrechtlichen Promotionen. Nach einem umfassenden Personalrevirement liefen diese Verfahren ab 1936 nahezu ausnahmslos durch die Haende Reinhard Hoehns, Hans Peters´ und Carl Schmitts, einem Trio, wie es unterschiedlicher kaum denkbar war. Schmitt fand als renommierter Staatsrechtler der Weimarer Republik Anschluss an den Nationalsozialismus und avancierte schnell zum ?Kronjuristen des Dritten Reiches“, waehrend Hoehns wissenschaftliche Laufbahn als Volksgemeinschaftstheoretiker erst 1934 muehevoll in Gang kam und parallel zu einer Karriere als Geheimdienstoffizier beim Sicherheitsdienst der SS verlief. Peters wahrte als Kommunalexperte Abstand zur ?Bewegung“ und schloss sich waehrend des Krieges dem Kreisauer Kreis und einer Untergrundgruppe an, die untergetauchte Juden und politisch Verfolgte unterstuetzte. Der Autor untersucht die staats- und verwaltungsrechtlichen Dissertationen in thematischer, methodischer und sprachlicher Hinsicht. Vor dem Hintergrund der gegensaetzlichen Betreuer wird das Spannungsfeld zwischen Weltanschauung und Wissenschaft offenbar, das sich im Laufe des Nationalsozialismus immer weiter zu Lasten der Wissenschaft auspraegte. An den Dissertationen der Berliner Fakultaet wird deutlich, wie ideologische Aspekte das Staats- und Verwaltungsrecht weitgehend verformten, aber auch, in welchen Bereichen Forschungsfreiraeume offenstanden. In der Darstellung und der sprachlichen Gestaltung verblieben den Doktoranden ueberraschend grosse Spielraeume, von denen sehr unterschiedlich Gebrauch gemacht wurde.