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Wechselwirkungen zwischen Art. 6 EMRK und nationalem Strafverfahrensrecht.

Wechselwirkungen zwischen Art. 6 EMRK und nationalem Strafverfahrensrecht. 欧州人権条約6条と 国内の刑事訴訟法の間の相互作用

・ISBN 978-3-16-159774-9 Geb. EUR 109.00

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電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-16-159781-7

著者・編者Albrecht, Anna H.,
シリーズRechtsvergleichung und Rechtsvereinheitlichung
出版社(Mohr, GW)
出版年月2020.11
ページ数XXI, 352 S.
言語GER
ニュース番号<660-960 660-P2839>

解説

Das Recht auf ein faires Verfahren gemaess Art.?6 der Europaeischen Menschenrechtskonvention (EMRK) gewaehrleistet nach der staendigen Rechtsprechung des Europaeischen Gerichtshofs fuer Menschenrechte die Fairness des Verfahrens insgesamt ("overall fairness"). Verkuerzungen einzelner Verteidigungsrechte des Angeklagten koennen danach unter bestimmten Voraussetzungen innerhalb des Verfahrens ausgeglichen werden. Anna H. Albrecht leitet aus diesem Massstab der Gesamtfairness ab, dass sich das nationale Strafverfahrensrecht und die Anforderungen des Art.?6 Abs.?1 und 3 EMRK an ebendieses wechselseitig beeinflussen. Sie analysiert, inwieweit der Gerichtshof solche Wechselwirkungen anzuerkennen bereit ist, und arbeitet sie am Beispiel des Rechts des Angeklagten auf Anwesenheit in der erstinstanzlichen Hauptverhandlung heraus, indem sie das einschlaegige englische und deutsche Recht vergleicht und in Beziehung zu der entsprechenden Gewaehrleistung in Art. 6 Abs. 1, 3 EMRK setzt.