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商品詳細
Soziale Marktwirtschaft gestern und heute : Herausforderungen für Deutschlands Wirtschaftsordnung. 過去と現在の社会市場経済 -ドイツの経済秩序のための課題-
・ISBN 978-3-7316-1446-3 Brosch. EUR 44.80
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★★★
| 著者・編者 | Föste, Wilga / Franzen, Wolfgang, |
|---|---|
| 出版社 | (Metropolis, GW) |
| 出版年月 | 2020.10 |
| ページ数 | 516 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <660-272 660-P1133> |
解説
Über 70 Jahre ist es her, dass die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland Einzug hielt. Sie wurde zum Inbegriff des Deutschen Wirtschaftswunders und zu einer Integrationsformel der Gesellschaft, die mit der deutschen Wiedervereinigung erstmals rechtliche Verankerung fand. Seither hat die Welt einen enormen Modernisierungsschub erfahren, und im Zeitalter von Globalisierung, Beschleunigung und Digitalisierung ist es ruhig geworden um den deutschen Sonderweg. Dabei lohnt sich ein Blick auf das Ordnungsleitbild der Sozialen Marktwirtschaft heute mehr denn je: Machtkonzentration, Haftungserosion und verschärfte soziale Ungleichheit bestimmen das Bild nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Die Finanzmarktkrise 2008 hat uns deutlich vor Augen geführt, wohin eine mangelnde ordnungspolitische Gestaltung führen kann. Gelingt es nicht, der Wirtschaft einen sinnvollen institutionellen Rahmen zu geben, drohen immer weitere Verwerfungen. Die Soziale Marktwirtschaft wurde angesichts ungeheurer Krisen entwickelt und nennt Grundsätze einer funktionsfähigen und menschenwürdigen Ordnung der Wirtschaft, die ihre Gültigkeit nicht verloren haben. Sie findet auch heute noch Zuspruch in der Bevölkerung, wie die Ergebnisse unserer empirischen Studie zeigen. Gleichzeitig stoßen konkrete Missstände auf große Kritik, die offensichtlich mit einem nachlassenden Vertrauen sowohl in unsere Wirtschaftsordnung als auch in unsere Demokratie einhergeht. Es gilt, das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer ordnungspolitischen Erneuerung zu schärfen, bei der die Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft Eingang finden in jenes Ordnungsleitbild, das den zentralen Grundwerten der pluralistisch-offenen Gesellschaft verpflichtet ist.