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Die Societas Europaea (SE) in Deutschland

Die Societas Europaea (SE) in Deutschland : Eine rechtstatsaechliche Untersuchung. ドイツにおける欧州会社

・ISBN 978-3-339-11450-1 Brosch. EUR 149.80

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著者・編者Schneider, Anja,
シリーズSchriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
出版社(Kovac, GW)
出版年月2020
ページ数542 S.
言語GER
ニュース番号<659-1148 659-P3838>

解説

Die Verfasserin beschaeftigt sich gut 15 Jahre nach Einfuehrung der Rechtsform der Societas Europaea (SE) in Deutschland am 8. Oktober 2004 im Rahmen einer rechtstatsaechlichen Untersuchung mit der Ausgestaltung und Verbreitung der Rechtsform in der deutschen Unternehmenslandschaft. Ziel der Untersuchung ist es, den praktischen Erfolg der SE sowie deren Eignung als Rechtsformalternative in Deutschland festzustellen. Zentraler Gegenstand der Analyse sind die zum 30. April 2019 im deutschen Handelsregister registrierten 592 deutschen SE. Diese werden anhand saemtlicher verfuegbarer Informationen hinsichtlich ihrer Gruendungsart, Organisationsverfassung, Arbeitnehmerbeteiligungsregelungen, Kapitalstruktur einschliesslich etwaiger Kapitalmassnahmen sowie Aktionaersstruktur untersucht. Hierbei wird zwischen boersennotierten, nicht boersennotierten Unternehmen sowie Familienunternehmen differenziert. Allein die Organisationsstruktur der SE bietet mit dem monistischen Leistungssystem eine Neuerung zu dem bisher im Aktienrecht ausschliesslich bekannten dualistischen Leitungsmodell. Entgegen der urspruenglichen Erwartung zeigt sich, dass das monistische Leitungssystem gleichermassen angenommen wird. Dies laesst zumindest zu der Ueberlegung hinreissen, ob dieses nicht auch fuer die deutsche Aktiengesellschaft eingefuehrt werden sollte. Die Rechtsform der SE existiert in Deutschland jedoch nicht vollends kritiklos. Immer mehr Stimmen aus der Literatur unterstellen ihr, vor allem die Umgehung und Vermeidung von Mitbestimmung im Sinne der deutschen Mitbestimmungsgesetze zu foerdern. Ein besonderer Fokus dieser Untersuchung liegt daher auf den Instrumentarien, die sich mit Hilfe der Rechtsform herausgebildet haben, um gerade der Arbeitnehmerbeteiligung entgegen zu wirken. Entscheidend ist dabei auch die zunehmende Aktivierung von Vorratsgesellschaften. Diese tritt zusehends in Konkurrenz zu den originaeren und von Gesetzes wegen vorgesehenen Gruendungsvarianten. Neben der Darstellung der tatsaechlichen Auspraegungen unter den deutschen SE bietet die Verfasserin in diesen Bereichen gleichwohl auch Ansaetze fuer eine Ueberarbeitung der geltenden gesetzlichen Bestimmungen.