株式会社極東書店トップ > 商品一覧 > Mandatsbezogenes Auskunftsverweigerungsrecht des verletzten Zeugen im Strafverfahren.
商品詳細
Mandatsbezogenes Auskunftsverweigerungsrecht des verletzten Zeugen im Strafverfahren.
・ISBN 978-3-339-11806-6 Brosch. EUR 66.80
¥23,366.- (税込) ※(※)価格はご注文時の参考価格となります。
納品価格につきましては書籍の入荷時点で確定となります。
版元の原価改定、外国為替の変動等により異なる場合がございますので、予めご了承下さい。
お気に入り
★★★
| 著者・編者 | Riemann-Uwer, Anja, |
|---|---|
| シリーズ | Studien zur Rechtswissenschaft |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2020 |
| ページ数 | 96 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <659-L2228 659-P3495> |
解説
In den vergangenen Jahren ist der Opferschutzdurch den Erlass zahlreicher Gesetze gestaerkt worden. Der Verletzte hat nun durch Informations- Gestaltungs- und Mitwirkungsrechte die Gelegenheit erhalten, sich umfassend an dem Strafverfahren gegen den Taeter zu beteiligen. Gleichzeitig nimmt der Verletzte als Zeuge auch eine zentrale Rolle im Prozess ein. Die meisten Strafurteile beruhen auf Zeugenaussagen und haeufig ist es gerade die Aussage des Opfers selbst, die den Ausgang und damit das Urteil gegen den Taeter bestimmt. Diese Doppelrolle des Verletzten ? als Verfahrensbeteiligter einerseits und als Zeuge andererseits ? fuehrt immer wieder zu einem Spannungsverhaeltnis mit den Beschuldigtenrechten. Dabei geht es insbesondere um die Frage, ob der Verletzte als Zeuge saemtliche Fragen beantworten muss oder ob ihm ? neben den gesetzlich normierten Auskunfts- und Zeugnisverweigerungsrechten ? ein ungeschriebenes mandatsbezogenes Auskunftsverweigerungsrecht zukommt mit der Folge, dass er Fragen, die das Mandatsverhaeltnis zu seinem Rechtsbeistand betreffen, nicht beantworten muss. Mit dieser Fragestellung beschaeftigt sich die vorliegende Studie. Nach der Herleitung des ungeschriebenen mandatsbezogenen Auskunftsverweigerungsrechts wird auf dessen Durchsetzung im Strafverfahren naeher eingegangen. Zum Schluss wird die Fragee beantwortet, warum eine verbesserte Opferschutzgesetzgebung nicht zwingend mit der Einschraenkung der Beschuldigtenrechte einhergeht.