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Die Zukunft des Rechts in der Reproduktionsmedizin

Die Zukunft des Rechts in der Reproduktionsmedizin : Ein abgestuftes Konzept auf drei Ebenen. 生殖医療における法の将来

・ISBN 978-3-339-11868-4 Brosch. EUR 139.80

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著者・編者Mulack, Elena,
シリーズMedizinrecht in Forschung und Praxis
出版社(Kovac, GW)
出版年月2020
ページ数558 S.
言語GER
ニュース番号<659-878 659-P3021>

解説

Schon seit jeher strebt der Mensch nach umfassendem Wissen, nach Perfektion und nach Glueck, wobei angesichts der zunehmenden faktischen Komplexitaet unklarer wird, welche Grenzen in diesem Streben nach ?Mehr“ gesetzt werden sollen und duerfen. Insbesondere die Reproduktionsmedizin betrifft den Menschen in seinem Selbstverstaendnis in solch signifikanter Weise, dass das Recht und mit ihm der Gesetzgeber vor grosse Herausforderungen gestellt ist. Die Verfasserin hat sich dem Thema multiperspektivisch genaehert, einschliesslich der gesamten rechtlichen, moralischen und ethischen Komplexitaet. Im ersten Teil der Untersuchung werden die Chancen und Risiken der Reproduktionsmedizin de lege lata beleuchtet. Welche medizinischen Moeglichkeiten bzw. Chancen gibt es und welche Risiken bestehen ? wie sieht die rechtliche Absicherung der gegebenen Moeglichkeiten aus? Die Verfasserin kommt zu dem Zwischenergebnis, dass die rechtliche Absicherung de lege lata unzureichend ist. Im zweiten Teil der Studie wird ? angelegt an die Ergebnisse des ersten Teils ? die moegliche Akzessorietaet von Moral, Ethik und Recht im Allgemeinen und im Bereich der Reproduktionsmedizin im Besonderen beleuchtet. Welche Rolle spielten und spielen moralische und ethische Erwaegungen im Rahmen von Gesetzen oder bei der Findung von Recht und insbesondere in hochsensiblen Themenbereichen wie der Reproduktionsmedizin? Die Verfasserin kommt zu dem Zwischenergebnis, dass das Recht auch heute ?noch“ mit ethisch-moralischen Aspekten verwoben ist, die der Gesetzgeber beachten sollte. So erscheint ein transparenter, interdisziplinaerer Ansatz der Gesetzesfindung fuer die Reproduktionsmedizin notwendig. Im dritten Teil werden die Chancen und Risiken der Reproduktionsmedizin de lege ferenda beleuchtet. Wie koennte eine gesetzliche Neugestaltung aussehen? Die Verfasserin wirkt auf eine Gesetzesaenderung hin, die auf drei gesetzlichen Ebenen, naemlich auf der Ebene des Grundgesetzes, eines Bundesgesetzes und einem materiell-gesetzlichen Unterbau, stattfinden sollte und zeichnet sodann den legislatorischen Weg vor.