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商品詳細
Durchsetzung von Kartellschadensersatzanspruechen nach der Richtlinie 2014/104/EU : im Spannungsverhaeltnis zwischen Kompensation, Praevention und Mehrfachinanspruchnahme.
・ISBN 978-3-339-11632-1 Brosch. EUR 134.80
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| 著者・編者 | Drixler, Daniela, |
|---|---|
| シリーズ | Studienreihe Wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2020 |
| ページ数 | 446 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <658-L1876 658-L1987> |
解説
Die Regelungen der Schadensersatzrichtlinie 2014/104/EU werfen die Frage auf, ob durch sie ein ausreichendes Gesamtkonzept im Hinblick auf die Vereinfachung und Staerkung der privaten Kartellrechtsdurchsetzung gewaehrleistet wird. Die Richtlinie sieht vor, dass der Schaden auf der Vertriebsstufe zu ersetzen ist, auf der er tatsaechlich entstanden ist. Dies ist in der Regel die Marktstufe der mittelbaren Abnehmer, da unmittelbare Kartellabnehmer Preisaufschlaege haeufig weiterreichen. Da durch die Schadensweiterwaelzung mit der Vergroesserung des Kreises der Geschaedigten eine gleichzeitige Verringerung der individuell erlittenen Einzelschaeden einhergeht, besteht fuer derart streugeschaedigte mittelbare Abnehmer ein rationales Desinteresse an der prozessualen Geltendmachung ihres erlittenen Kartellschadens. Ob die Richtlinie dieses rationale Desinteresse zu ueberwinden vermag, um das Recht auf vollstaendigen Schadensersatz wirksam zu gewaehrleisten, wird in der Arbeit untersucht. Hierfuer arbeitet die Autorin das in der Richtlinie verankerte Spannungsverhaeltnis zwischen Kompensation und Praevention sowie zwischen vollstaendigem Schadensersatz und dem Verbot der Ueberkompensation heraus. Sodann erfolgt eine integrierte Analyse, ob die sich aus dem Spannungsverhaeltnis der Richtlinie ergebenden Durchsetzungsdefizite allein durch die Richtlinienvorschriften oder nur durch die Heranziehung von kollektiven Rechtsbehelfen ueberwunden werden koennen.