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商品詳細

Innovationsverantwortung und unternehmerische Risikowissensarbeit im Produktsektor

Innovationsverantwortung und unternehmerische Risikowissensarbeit im Produktsektor : Zur rechtlichen Steuerung der Generierung und Verarbeitung von Risiko- und Folgewissen unter gesonderter Beruecksichtigung von Modifizierungspotenzialen des Produkthaftungsrechts - dargestellt am Beispiel nanotechnologisch behandelter Verbraucherprodukte.

・ISBN 978-3-339-11530-0 Brosch. EUR 149.80

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著者・編者Wicker, Eva-Maria,
シリーズStudien zur Rechtswissenschaft
出版社(Kovac, GW)
出版年月2020
ページ数584 S.
言語GER
ニュース番号<658-L1793 658-P3418>

解説

Technologische Innovationen, wie in Produkten eingesetzte Nanomaterialen, stellen besondere Herausforderungen an das Recht, da u. a. mit ihrer Verwendung verbundene Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit in weiten Teilen unklar sind und angesichts dieses nicht vorhandenen Wissensbestands vor allem das ?Wie“ ihrer rechtlichen Rahmung infrage steht. Um eine auf Innovationen zugeschnittene Verantwortung unter allen am Innovationsprozess beteiligten Akteuren sicherzustellen, ist vor allem der Versuch dieser Akteure sowohl fehlendes Wissen ueber Risiken und deren Folgewirkungen aufzuspueren als auch eine Verstaendigung ueber vorhandene Wissensluecken untereinander von zentraler Bedeutung. Den unternehmerischen Akteuren aus der Produktanwendung kommt im Rahmen dieser Risikowissensarbeit, v. a. wegen ihrer Naehe zur Produktion, eine besondere Rolle zu. Die Arbeit widmet sich zunaechst der Verortung und Bedeutung der Risikowissensarbeit als Ausdruck einer innovationsspezifischen Verantwortung zwischen Hoheitstraegern und ? schwerpunktmaessig ? den am Innovationsprozess beteiligten unternehmerischen Akteuren. Dabei werden neben den allgemeinen rechtlichen Steuerungsbedingungen der Wissensgenerierung, im Angesicht des Vorhandenseins von Ungewissheit und Nichtwissen, auch erkenntnistheoretische wie verhaltensoekonomische Aspekte betrachtet und die damit verbundenen Herausforderungen fuer eine innovationsangemessene rechtliche Steuerung der unternehmerischen Risikowissensarbeit adressiert. In ausgewaehlten Instrumenten des Produkt- und Stoffrechts sowie in freiwilligen Massnahmen, wird sodann untersucht, ob und wie weit eine Risikowissensarbeit durch die unternehmerischen Akteure rechtlich gerahmt ist und dabei den zuvor ausgemachten wissensspezifischen Besonderheiten bislang normativ Rechnung getragen wird. Auf Basis identifizierter Defizite in den einzelnen rechtlichen Steuerungsinstrumenten werden dann Gestaltungsmoeglichkeiten des Produkthaftungsrechts naeher untersucht, bevor eigene Ueberlegungen zur Modifizierung eines staerker wissensbasierten Produkthaftungsrechts auf europaeischer Ebene unternommen werden.