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Der griechisch-orientalische Religionsfonds der Bukowina 1783-1949

Der griechisch-orientalische Religionsfonds der Bukowina 1783-1949 : Kontinuitaeten und Brueche einer praegenden Institution des Josephinismus.

・ISBN 978-3-205-20926-3 Geb.

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著者・編者Scharr, Kurt,
シリーズVeröffentlichungen der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs
出版社(Boehlau, AU)
出版年月2019
ページ数488 S.
言語GER
ニュース番号<656-L2621 656-L2642>

解説

Im Zuge der Josephinischen Reformen kam es zur Aufloesung von Kloestern und zur grundlegenden Umgestaltung kirchlichen Eigentums. Die Bukowina war zu diesem Zeitpunkt noch eine junge Provinz des Habsburgerreiches. Konfessionell dominierte die orthodoxe Kirche. Bereits 1783 entstand auf Basis des Kirchengutes ein der Bukowina zugeordneter griechisch-orientalischer Religionsfonds. Diese Institution unterschied sich fundamental von katholischen Fonds, war sie doch von Beginn an regional verankert. Als groesster Grundbesitzer der Bukowina entwickelte sich diese Institution bis zu ihrer Aufloesung 1949 zu einem die Region und Gesellschaft massgeblich praegenden Faktor. Die Analyse des Bukowiner Religionsfonds in seiner Bedeutung fuer die Gestaltung, Entwicklung und Nationalisierung der Region sowohl als Teil der Habsburgermonarchie als auch Grossrumaeniens ist Gegenstand der Monographie. Sie bietet einen ueberraschend neuen Einblick in ein vernachlaessigtes Forschungsfeld, weit ueber die Region hinaus.