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商品詳細
Kulturgeschichte der DDR. 2., durchges. Aufl. 3 Bde. DDRの文化史 全3巻 第2版
・ISBN 978-3-525-37087-2 Geb. Zus. EUR 110.00
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★★★
| 著者・編者 | Dietrich, Gerd, |
|---|---|
| 出版社 | (Vandenhoeck, GW) |
| 出版年月 | 2019 |
| ページ数 | LXV, 2438 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <656-2515 656-P5667> |
解説
Die ≫Kulturgeschichte der DDR≪ stellt den Kulturgeschichten der Bundesrepublik ein Pendant fuer die Deutsche Demokratische Republik zur Seite. Die Zeit des Bestehens der SBZ/DDR wird dabei chronologisch in drei Perioden unterteilt, die die Besonderheiten des jeweiligen historischen Zeitraums hervorheben. Band I thematisiert die ≫Uebergangsgesellschaft≪ und ≫Mobilisierungsdiktatur≪ (1945?1957), Band II die ≫Bildungsgesellschaft≪ und ≫Erziehungsdiktatur≪ (1958?1976) und Band III die ≫Konsumgesellschaft≪ und ≫Fuersorgediktatur≪ (1977?1990). In jedem Band beleuchtet der Autor systematisch die spezifischen Entwicklungen der Alltags- und Populaerkultur, der politischen Kultur sowie der hohen Kultur. Bzgl. der populaeren Kultur stehen vor allem die kulturellen Formen von Alltag und Freizeit sowie Unterhaltung, Vergnuegen und Sport im Vordergrund. Dabei werden sowohl staatliche und private, moderne und traditionelle Aspekte der Volkskultur thematisiert. Hinsichtlich der politischen Kultur analysiert der Autor die subjektiven Dimensionen der Politik, einschliesslich nationaler Symbole und Geschichtskultur, sowie die ideologischen Vorgaben der SED und die politischen Orientierungen und Mentalitaeten der Ostdeutschen. Die hohe Kultur der DDR, Literatur und Kuenste, Architektur und Design, wird vor allem in ihrem Spannungsfeld aus Klassikmythos, sozialistischem Realismus und Alternativkultur, aus Affirmation und Kritik dargestellt. Ein Grundwiderspruch, auch in der Kultur- und Intelligenzpolitik der SED, den der Autor in diesem Zusammenhang herausarbeitet, bestand zwischen der hohen Anerkennung und Foerderung von Kultur auf der einen und der staendigen Furcht vor einer Destabilisierung durch Kultur auf der anderen Seite. Auf diese Weise eroertert Gerd Dietrich detailliert die kulturelle Substanz der ostdeutschen Gesellschaft und zeichnet ein Bild des widerstaendigen Potentials ihrer Kultur, die sich zwischen Tradition, Innovation und Repression bewegte.