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商品詳細
50 Jahre Verbaende der Wirtschaft : Ein empirischer Vergleich unter Einbeziehung identitaetsoekonomischer Aspekte.
・ISBN 978-3-339-11012-1 Brosch. EUR 99.80
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★★★
| 著者・編者 | Nitsche, Ines, |
|---|---|
| シリーズ | Schriftenreihe Volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2019 |
| ページ数 | 328 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <655-L521 655-L577> |
解説
Verbaende der Wirtschaft agieren als maechtige und einflussreiche Akteure in der deutschen Wirtschaftspolitik. Aber wie sehen sie sich selbst? Wie gehen sie beispielsweise mit Interessenkonflikten um? Welche Aufgaben und Eigenschaften schreiben sie sich zu? Dieses Buch gibt Aufschluss ueber diese und weitere Aspekte in der Selbstwahrnehmung von Verbaenden. Moeglich machen das umfangreiche Daten zum Mitgliedermanagement, der Kommunikation und dem Charakter von Arbeitgeberverbaenden, Wirtschaftsverbaenden, Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern. Diese werden hier anhand von Befragungen zusammengetragen und ausgewertet. Eine gesonderte Bedeutung bei der Erhebung kommt darueber hinaus der optimierten Erfassung verschiedener Facetten der Selbstwahrnehmung im Kontext der Identitaetsoekonomik zu. Aber das Buch geht noch einen entscheidenden Schritt weiter. Ein zeitlicher Exkurs in die 1960er Jahre zu einer vielzitierten Verbaendestudie des bekannten Wirtschaftswissenschaftlers Guenter Schmoelders macht es moeglich, Veraenderungen in der Selbstwahrnehmung mit einem Abstand von 50 Jahren zu betrachten. So wird im Detail eine Vielzahl einzelner Abweichungen in der Einschaetzung und Positionierung sichtbar. Es offenbaren sich aber auch generelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Entwicklungsdynamik der Verbaende. Zusaetzlich zu den zahlreichen empirischen Daten wird ein umfangreicher Bestand an Archivmaterial zu den historischen Begebenheiten der Verbaendestudie aus den 1960er Jahren zusammengetragen und ausgewertet. Vor dem Hintergrund dieser Analyse wirft das Buch deshalb auch die Frage auf, inwieweit moderne Identitaetsoekonomen unbewusst in der Tradition Guenter Schmoelders‘ und seines interdisziplinaeren Verstaendnisses der Volkswirtschaftslehre stehen. Gleichzeitig legt es mit Blick auf verschiedene Verbaendetheorien die Identitaetsoekonomik als moegliche Alternative zur Analyse von Verbaenden nahe.