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商品詳細
Der Konzern im Vergabeverfahren : Eignung und Ausschluss verbundener Unternehmen im Spannungsfeld vergaberechtlicher Grundsaetze und konzernspezifischer Wertungen.
・ISBN 978-3-339-11156-2 Brosch. EUR 98.80
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★★★
| 著者・編者 | Hadziefendic, Emir, |
|---|---|
| シリーズ | Schriften zum Bau- und Vergaberecht |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2019 |
| ページ数 | 264 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <655-L1648 655-P2951> |
解説
Der Umgang mit konzernverbundenen Unternehmen stellt die Rechtsanwender regelmaessig vor besondere Herausforderung. Diese Herausforderungen resultieren aus dem Versuch, die rechtliche Selbstaendigkeit der einzelnen Konzerngesellschaften und ihre durch den Verbund bestehende wirtschaftliche Einheitlichkeit in gerechten Ausgleich zu bringen. Es ueberrascht nicht, dass auch das Vergaberecht durch seine erhebliche wirtschaftliche Relevanz von dieser Problematik nicht unberuehrt bleibt. Dies gilt insbesondere aufgrund der Eigenheiten des Vergabeverfahrens und der im Vergaberecht vorherrschenden wesentlichen Grundsaetze, allen voran der Wettbewerb, die Transparenz und die Gleichbehandlung. Ziel dieser Dissertation war es, verschiedene Probleme im Umgang mit verbundenen Unternehmen in einem Vergabeverfahren, etwa die Nachweiserbringung im Rahmen der Eignungspruefung, die Folgen konzerninterner Umstrukturierungen auf das Ergebnis ebendieser oder auch den Ausschluss konzernverbundener Unternehmen im Fall paralleler Beteiligung an demselben Vergabeverfahren, zu beleuchten und unter besonderer Beruecksichtigung der juengsten Reformen des Vergaberechts konkrete Loesungswege aufzuzeigen. Saemtliche im Rahmen der Untersuchung getroffenen Ergebnisse werden getragen von einer Kernthese, die der Autor bereits zu Beginn seiner Untersuchung voranstellt. Die Behandlung aller sich aus der Beteiligung konzernverbundener Unternehmen an einem Vergabeverfahren ergebender potentieller Problemfaelle fusst auf der Erkenntnis, dass ein blosser Zusammenschluss von Unternehmen in einem Konzern fuer sich genommen nicht rechtfertigen kann, etwaige konzernzugehoerige Bieter oder Bewerber pauschal auf Grundlage ihrer Konzernzugehoerigkeit anders zu behandeln als nicht konzernverbundene, ?normale“ Bieter oder Bewerber. Diese dem Idealtypus einer Gleichbehandlung entsprechende Erkenntnis birgt fuer verbundene unternehmen zwar Vorteile. Doch wer die Vorteile zieht, kann sich etwaiger Nachteile nicht erwehren.