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Termingeschaefte in der Insolvenz

Termingeschaefte in der Insolvenz : Eine kritische Betrachtung des Paragr. 104 InsO. 破産における先物取引

・ISBN 978-3-339-11200-2 Brosch. EUR 88.90

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著者・編者Sebeikat, Sylvia Claire,
シリーズSchriften zum Bank- und Kapitalmarktrecht
出版社(Kovac, GW)
出版年月2019
ページ数232 S.
言語GER
ニュース番号<655-948 655-L1616>

解説

Der Einsatz von Termingeschaeften erlebte sowohl bei Unternehmen der Finanz- als auch der Realwirtschaft in den letzten vierzig Jahren einen gewaltigen Aufschwung, der auch durch die Finanzkrise 2008 nicht signifikant eingedaemmt wurde. Das deutsche Insolvenzrecht haelt mit Paragr. 104 InsO eine Sonderregelung fuer Termingeschaefte bereit, nach der diese Geschaefte (spaetestens) mit Verfahrenseroeffnung beendet und durch eine einseitige Ausgleichsforderung ersetzt werden. Das fuer schwebende Vertraege grundsaetzlich bestehende Wahlrecht des Insolvenzverwalters kommt fuer die von Paragr. 104 InsO erfassten Geschaefte nicht zur Anwendung. Diese Studie untersucht schwerpunktmaessig, ob und inwieweit die insolvenzgesetzliche Regelung zur Beendigung von Termingeschaeften unter Ausschluss des Insolvenzverwalterwahlrechts erforderlich ist. Dabei wird insbesondere auch auf das regelmaessig zwischen Finanzmarktteilnehmern vereinbarte Close-out Netting von Termingeschaeften eingegangen. Die marktueblichen Close-out Nettingklauseln sind mit der Neufassung des Paragr. 104 InsO Ende des Jahres 2016 nunmehr explizit gesetzlich anerkannt. Kritische Stimmen sprechen in diesem Zusammenhang von einem ?massiven Lobbyismus“ der Finanzdienstleister auf Kosten der einfachen Insolvenzglaeubiger. Ob diese Kritik berechtigt und in welchem Umfang eine insolvenzrechtliche Privilegierung von Close-out Netting-Klauseln notwendig ist, ist ebenfalls Gegenstand der vorliegenden Abhandlung.