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商品詳細
Die dogmatische Existenzberechtigung des individuellen Schadenseinschlags. 個別的損害加味の解釈学的存在理由
・ISBN 978-3-339-11294-1 Brosch. EUR 88.90
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| 著者・編者 | Ferner, Benjamin, |
|---|---|
| シリーズ | Strafrecht in Forschung und Praxis |
| 出版社 | (Kovac, GW) |
| 出版年月 | 2019 |
| ページ数 | 256 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <655-851 655-P2590> |
解説
Die Dissertation beschaeftigt sich mit der dogmatischen Existenzberechtigung des individuellen Schadenseinschlags. In einem ersten Schritt beschreibt der Autor die massgebliche ?Melkmaschinen-Entscheidung“ des BGH aus dem Jahre 1961. Ausserdem werden die Grundlagen der Schadensbestimmung beim Betrug dargestellt. Ausgangspunkt der Ueberlegungen zum Thema sind sodann zwei Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts. Hiernach duerfen normative Ueberlegungen bei der Schadensermittlung zwar durchaus eine Rolle spielen, wirtschaftliche Gesichtspunkte dabei jedoch keinesfalls verdraengen. Dies hat wiederum der BGH zum Anlass genommen, um die Rechtsfigur grundsaetzlich in Zweifel zu ziehen. Der Autor untersucht daraufhin den persoenlichen Schadenseinschlag im Hinblick auf die Frage, ob die aufgeworfenen Bedenken gerechtfertigt sind. Dabei wird zunaechst ein zentraler Schwerpunkt auf die erste Fallgruppe, namentlich den Schutz der Brauchbarkeit der Gegenleistung, gelegt. Der Verfasser differenziert in diesem Kontext zwischen dem ?harten Kern“ des Anwendungsbereichs (betrifft Faelle, bei denen die Gegenleistung voellig unbrauchbar ist) und den umstrittenen Konstellationen. Letztere koennen wiederum in fuenf unterschiedliche Kategorien unterteilt werden. Dabei werden im ?harten Kern“ auch die verschiedenen, im grundlegenden ?Melkmaschinen-Urteil“ entwickelten Kriterien zur Begrenzung der Individualisierung bei der Schadensbestimmung auf ihre Berechtigung hin ueberprueft. In einem zweiten Teil widmet sich der Autor nun den beiden anderen Fallgruppen des individuellen Schadenseinschlags. Die Konstellationen der Noetigung zu weiteren vermoegensschaedigenden Massnahmen (zweite Fallgruppe) sowie der ?wirtschaftlichen Knebelung“ (dritte Fallgruppe) sehen sich zahlreichen dogmatischen Bedenken ausgesetzt. Diese werden auf ihre Geeignetheit zur Ablehnung der beiden Fallgruppen hin untersucht. Schliesslich folgt zur Abrundung eine knappe und uebersichtliche Zusammenfassung aller herausgearbeiteten Ergebnisse.