株式会社極東書店トップ > 商品一覧 > Das Private vor Gericht : Verhandlungen des Eigenen in der nationalsozialistischen Rechtspraxis.
商品詳細
Das Private vor Gericht : Verhandlungen des Eigenen in der nationalsozialistischen Rechtspraxis.
・ISBN 978-3-8353-3688-9 Geb.
お気に入り
★★★
電子版あり 大学・学術機関向け電子ブック(eBook)ISBN 978-3-8353-4489-1
| 著者・編者 | Christians, Annemone, |
|---|---|
| シリーズ | Das Private im Nationalsozialismus |
| 出版社 | (Wallstein Vlg., GW) |
| 出版年月 | 2020 |
| ページ数 | 280 S. |
| 言語 | GER |
| ニュース番号 | <655-P2212 655-P7143> |
解説
Privatsphäre und bürgerliche Rechtsansprüche unter den Bedingungen der nationalsozialistischen Diktatur. Das Gericht ist die Bühne der Offenlegung und Vermessung von Privatheit. Nirgends treffen Privatangelegenheiten und öffentliche Gewalt so unmittelbar aufeinander wie dort. Das galt insbesondere für das ≫Dritte Reich≪: Die Realität der ≫Volksgemeinschaft≪ wurde vor Gericht verhandelt. Juristische Ermittlungen und Entscheidungen konnten Privaträume einschränken, zerstören - oder gewähren. Annemone Christians untersucht erstmals, wie das NS-Rechtssystem mit Privatheit und Selbstbestimmung umging. Wie sah der juristische Entscheidungsprozess aus, wenn ≫Eigennutz≪ auf ≫Gemeinnutz≪ traf? In den Verfahren an Amts- und Landgerichten über Ehescheidungen, Mietstreitigkeiten, Eigentumszwiste und Pfändungen loteten Richter, Anwälte und Rechtsuchende täglich aus, welches Eigeninteresse Recht bekam und wie viel Autonomie im ≫totalen Staat≪ möglich war. Im Zivilrecht gestand das Regime den ≫Volksgenossen≪ durchaus private Rückzugsräume zu, doch im (Sonder-)Strafrecht verschob es die Grenzen zwischen einer privaten und einer öffentlichen Sphäre radikal.